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Leichtverpackungen:
Sortierdienstleistungen
vom Marktführer

Interseroh ist der führende Anbieter von Sortierdienstleistungen für Leichtverpackungen (LVP) und Wertstoffgemische in Europa. Angepasst an den Kundenbedarf, verarbeiten wir Materialien u.a. aus dem Dualen System in Deutschland ebenso wie aus dem europäischen Ausland. Dabei setzen wir modernste Sortiertechnik in eigenen High-Tech-Anlagen ein. 

Für Kunden in ganz Europa übernimmt Interseroh die hocheffiziente Sortierung von Leichtverpackungen (LVP) und Wertstoffgemischen – ob aus der Sammlung der Dualen Systeme oder aus dem europäischen Ausland. 

Innovation ist unsere Strategie: Nur mit maximaler Sortierleistung und höchster Qualität der aussortierten Fraktionen können wir immer mehr Wertstoffe aus Abfällen zurückgewinnen und erneut auf den Markt bringen. Ein Beispiel ist die spezielle Fraktion „Schwarze Kunststoffe“, für die eigens eine neue Nahinfrarot-Technologie etabliert wurde. Inzwischen sind wir bei der Sortierung von LVP weltweiter Technologieführer. 

Kreislauf für Kunststoffe geschlossen

Den gesamten Recyclingprozess für LVP führen wir in Eigenregie durch – von der Lizenzierung der Verpackungen über die Sortierung bis zur Aufbereitung. Unter anderem stellen wir mithilfe unseres preisgekrönten Verfahrens Recycled-Resource Recycling-Kunststoffe her, die Neumaterial vollwertig ersetzen. Im Fokus unserer Recycling-Aktivitäten stehen stets eine marktgerechte Produktion sowie der Qualitätsanspruch unserer Kunden. 

Sortierleistung in Zahlen

Aktuell betreiben wir vier der bundesweit zehn größten Sortieranlagen für LVP und Wertstoffgemische, die zugleich zu den modernsten Anlagen in Deutschland zählen. 

In den Anlagen sortieren die Experten für Umwelt- und Verfahrenstechnik rund 25 Prozent der deutschlandweit anfallenden Leichtverpackungen – mit einer Gesamt-Sortierkapazität von 540.000 Tonnen im Jahr. 

Die Standorte

  • Walldürn (Kapazität: 185.000 t/Jahr) 
  • Berlin (Kapazität: 135.000 t/Jahr)
  • Braunschweig (Kapazität: 120.000 t/Jahr)
  • Leipzig (Kapazität: 100.000 t/Jahr)

Von unseren Sortierdienstleistungen profitieren besonders:

  • Betreiber Dualer Systeme in Deutschland

  • Kommunen (Wertstofftonne)

  • nationale Unternehmen jeder Größenordnung

  • Unternehmen der internationalen Abfallwirtschaft

  • internationale NGOs/NROs (Nichtregierungsorganisation) als Anbieter von Verpackungsrecycling

Diese Kunden vertrauen Interseroh

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Rufen Sie unser Kunden-Center an oder schicken Sie uns eine E-Mail.

Verantwortlich für den Bereich:
Uwe Küber

Geschäftsführer
ALBA Recycling GmbH

Häufige Fragen unserer Kunden

  • Warum ist es wichtig, Leichtverpackungen und andere stoffgleiche Materialien zu sortieren?

    Leichtverpackungen, die hauptsächlich aus der Sammlung der Dualen Systeme stammen, werden in speziellen Sortieranlagen sortiert und in verschiedene Materialarten getrennt: Kunststoffe (PP, PE, PET, PS), Metalle (Aluminium, Weißblech), Getränkekartons, Papier/Pappe/Karton (PPK), Folien und Reste. Sortierte Kunststoffe, Metalle, Getränkekartons und PPK werden als Recycling-Rohstoffe wieder der Kunststoff verarbeitenden Industrie, Stahl- und Papierherstellern zugeführt, bleiben so im Materialkreislauf und entlasten den Primärressourcenverbrauch. Die Reste werden als Brennstoff für die Energierückgewinnung verwendet. 

  • Wie funktioniert die Nah-Infrarot-Technik (NIR)?

    In Sortieranlagen werden Abfälle Schritt für Schritt in einzelne Materialarten getrennt. Herzstück der modernen Anlagen ist die Trennung mit dem Verfahren der Nah-Infrarot-Erkennung (NIR-Spektroskopie). Bei diesem Verfahren misst eine Infrarotkamera die Wellenlänge des reflektierten Lichts. Da jedes Material unterschiedliche Wellenlängen reflektiert, kann man diese Information auswerten und bei der Trennung verwenden. Mit diesem Verfahren werden beispielsweise unterschiedliche Kunststoffarten erkannt, genau wie Getränkekartons oder auch Pappe von Papier unterschieden. Ein in diesem Verfahren erkannter Materialartikel wird am Ende des Förderbandes von elektronisch gesteuerten Düsen mit Luftdruck aussortiert.

  • Wofür wird der Magnetabscheider eingesetzt?

    Die Magnetabscheidung ist eine Technik zur Trennung von eisenhaltigen Stoffen. Diese werden mithilfe von Überbandmagneten oder Magnettrommeln aus dem mit einem Förderband transportierten Materialstrom heraussortiert.

    Bei der Altholzaufbereitung dienen die Magnetabscheider zudem dazu, Nägel und andere eisenhaltige Störstoffe zu entfernen.

  • Wie funktioniert der Wirbelstromabscheider?

    Der Wirbelstromabscheider dient dazu, nicht magnetische, aber elektrisch leitfähige Stoffe wie Aluminium, Kupfer oder Magnesium aus einem Stoffstrom zu separieren. Im Wirbelstromabscheider werden diese Stoffe aufgrund eines sehr komplexen elektromagnetischen Vorgangs abgestoßen.

    Mithilfe dieser Technik können beispielsweise mit Aluminium bedampfte Folien aussortiert werden, genau wie metallhaltige Schraubverschlüsse oder Flaschenkapseln.

  • Warum stellen „Schwarze Kunststoffe“ die Sortieranlagen vor eine besondere Herausforderung?

    Die wichtigste eingesetzte Technologie für die Trennung der verschiedenen Kunststoffe ist die Nahinfrarot-Technologie. Diese Technologie basiert auf den unterschiedlichen Reflexionen von Licht der unterschiedlichen Kunststoffe. Schwarze Oberflächen aller Art reflektieren Licht aber kaum, was auch der Grund dafür ist, dass sich schwarze Autos unter Sonneneinstrahlung stärker aufheizen als weiße. Schwarz absorbiert große Teile des Lichts und reflektiert nur wenig. Damit kann die NIR-Technologie bei schwarz gefärbten Kunststoffen kaum auswertbare Informationen sammeln. ALBA hat in den vergangen Jahren mit einem Partner spezielle Technologien und Prozesse entwickelt, die auch eine effektive Sortierung dieser schwarzen Kunststoffe ermöglicht. Hierbei kommen sowohl Technologien zur Farb- als auch zur Materialerkennung zum Einsatz. Als Innovationsführer ermöglichte ALBA somit erstmalig eine Sortierung von schwarzen Kunststoffen, um auch diese Fraktion in hochwertig recycelbaren Qualitäten gewinnen zu können.