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Aufs Ganze gehen

Aus unserem recycelten Kunststoff entstehen weltweit neue Produkte.

Rezyklate von Interzero decken heute bereits eine breite Produktpalette ab und viele weitere Anwendungsfälle sind noch möglich. Aus den Wertstoffen, die aus der Gelben Tonne stammen, entstehen beispielsweise neue Pflanztöpfe, Farbeimer, Körbe und Kisten für den Logistikbereich. Sogar Bauteile für nachhaltige Biogasanlagen basieren auf dem Recyclingkunststoff von Interzero: Die techno-plast Kampes GmbH aus Mönchengladbach hat ein Kunststoffteil als Kernstück einer biologischen Entschwefelungsanlage entwickelt.

„Bei der Produktion von Biogas entsteht Schwefelwasserstoff, der in der Biogasanlage entfernt werden muss“, verdeutlicht Dr. Achim Kampes, Geschäftsführer des Familienbetriebs. Diese sogenannten Füllkörper bestehen aus vielen Querstreben, die speziellen Bakterien als Besiedlungsoberfläche dienen. Diese können den Schwefelwasserstoff aufspalten und vom Biogas trennen. „Um so ein Teil im Spritzgussverfahren herstellen zu können, brauche ich ein gut fließendes, homogenes Material“, erklärt Dr. Kampes. „Interzero beliefert uns mit Polypropylen-Rezyklat, das sehr gleichmäßig ist. Es gibt kaum Schwankungen in den Materialeigenschaften. Ein weiterer Riesenvorteil: Es ist weitestgehend geruchsneutral.“

Die Anlagen von Interzero erzeugen ein Höchstmaß an Sortenreinheit als Basis für Rezyklate, aus denen dann neue Produkte gewonnen werden können.

Eigenschaften nach Kundenwunsch

Interzero deckt als Pionier der Branche den gesamten Kreislauf im Kunststoffbereich ab: „Wir bedienen uns aus dem Leichtverpackungsstrom der dualen Systeme“, erklärt Dr. Ulrich Kückelmann, Senior Sales Professional bei Interzero. „Aus unseren Sortieranlagen bekommen wir bestimmte Fraktionen, also beispielsweise Polypropylen (PP). Dieses Material wird wiederum in unserer Aufbereitungsanlage in Eisenhüttenstadt zerkleinert, gereinigt und noch einmal nachgetrennt. Letztlich entsteht hieraus ein Granulat als Grundstoff für die Kunststoffindustrie.“

Aufgrund der sehr guten Sortierleistung können hieraus verschiedene Recyclingkunststoffe entstehen: „Wir haben die Möglichkeit, die Eigenschaften des Materials nach Kundenwünschen anzupassen“, sagt Dr. Kückelmann. „Durch Hinzugabe bestimmter Additive werden Kunststoffe flexibler, stabiler oder besser formbar.“

1.100 kg So hoch ist die eingesparte Menge Treibhausgas pro Tonne beim Einsatz des
Recyclingkunststoffs Recythen PP im Vergleich zu Primärkunststoff auf Rohölbasis.
Unser Experte für Regranulate
Ulrich Kückelmann
Ulrich Kückelmann

Sales & Business Development, Interzero

ulrich.kueckelmann@interzero.de

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Nachhaltigkeitsmagazin

Win-win – Gemeinsam für die Kreislaufwirtschaft