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99 Prozent aller Produktionswertstoffe recycelt

Coca-Cola und Interseroh zeigen: Zero Waste ist viel mehr als eine Vision. Denn schon jetzt werden 99 Prozent aller Produktionsreststoffe wiederverwertet.

"Das Know-how von Interseroh, ein klares Bekenntnis unseres Managements zu Nachhaltigkeit und die entsprechenden Investitionen waren wesentliche Voraussetzungen für die erfolgreiche Umsetzung unseres Projektes ,Alles hat einen Wert‘."

Dr. Stefan Seiss Geschäftsführer Supply Chain CCEP DE

Die Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH strebt an, das Prinzip der Kreislaufwirtschaft vollständig umzusetzen. Im gemeinsamen Pilotprojekt „Alles hat einen Wert“ mit Interseroh werden schon jetzt 99 Prozent aller Produktionsreststoffe wiederverwertet.
„Als einer der führenden Hersteller von alkoholfreien Getränken stehen wir besonders im Fokus der Öffentlichkeit, auch wenn es um Ressourcenschutz und Nachhaltigkeit geht. Unsere Kunden und Konsumenten adressieren ihre Erwartungshaltung, sie fordern von uns, auch diesbezüglich Vorbild zu sein“, erläutert Dr. Stefan Seiss, Geschäftsführer der Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH, den strategischen Hintergrund des Pilotprojekts.

Prinzip der Kreislaufwirtschaft vollständig umgesetzt

Am Coca-Cola-Produktionsstandort Genshagen nahe Berlin nahm Interseroh die gesamten Stoffströme unter die Lupe: von den Zulieferern über die Produktion und Verwaltung bis hin zur Auslieferung. Keine zwei Jahre später bestätigt das unabhängigen Umweltinstitut bifa: Mittlerweile werden 99 Prozent aller Produktionswertstoffe einer stofflichen Verwertung zugeführt. Bezogen auf alle am Standort anfallenden Wertstoffe liegt die Quote bei beachtlichen 98 Prozent.
„Das Projekt hat auch dazu geführt, unser monatliches Restabfallaufkommen im Vergleich zu den Jahren 2014 und 2015 um ca. 66 Prozent zu reduzieren“, berichtet Seiss. Die minimal verbleibenden Reststoffe, zum Beispiel Haarnetze und Einweghandschuhe, sind nach heutigem Stand der Technik weder wirtschaftlich noch umweltfreundlich einer Zweitverwertung zuzuführen. Vernachlässigt werden diese aber natürlich nicht. Interseroh prüft regelmäßig, ob es neue Lösungen gibt, die angestrebte 100-Prozent-Recyclingquote zu erreichen.

300 Behälter und 50 Wertstoffgruppen

Sichtbares Zeichen des neuen Sortierprozesses bei Coca-Cola in Genshagen sind 300 Behälter in unterschiedlichen Farben, in denen 50 verschiedene Wertstoffgruppen gesammelt werden – jeweils dort, wo sie anfallen. Ein umfangreiches Fehlwurf-Reporting ermöglicht die Kontrolle der Sammelqualität. Außerdem entwickelte Interseroh modular aufgebaute Schulungsunterlagen, die jeden Prozessschritt und den Umgang mit den dort anfallenden Wertstoffabfällen beschreiben.

Der nächste Coca-Cola Standort ist bereits im Visier. Im Zuge anstehender Modernisierungsinvestitionen soll im Werk Karlsruhe, das nächste „Alles hat einen Wert“-Projekt starten.

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Ansprechpartner für den Bereich:
Jens Deppe

Leiter Business Development