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Gewusst wie: ALDI verbessert seine Verpackungen

ALDI hat sich mit seiner Verpackungsmission ambitionierte Ziele für alle Eigenmarken gesetzt. Diese Ziele betreffen die Recyclingfähigkeit und die Materialeffizienz der eingesetzten Verpackungen. Dafür nutzen die Discounter auch das Tool „Check for Recycling“ von Interseroh.

Die Unternehmensgruppen ALDI Nord und ALDI SÜD setzen sich gemeinsam mit aller Kraft für wirksame Lösungsansätze bei Verpackungen ein: Bis 2025 wollen sie bei ihren Eigenmarken 30 Prozent Verpackungsgewicht im Vergleich zum Jahr 2015 einsparen. Ist eine Verpackung aus Qualitätsgründen oder zur Vermeidung von Food Waste zwingend erforderlich, soll sie bei richtiger Entsorgung recycelt werden können: Bis 2022 sollen alle Verpackungen der ALDI-Eigenmarken recyclingfähig sein. Auf diese Weise lassen sich Ressourcen effizient schonen und sparsam wiederverwenden – ein wichtiger Beitrag zur Kreislaufwirtschaft.

Erste wirksame Erfolge gibt es bereits: Als erster Einzelhändler schaffte ALDI 2019 die Kunststofffolie für die Salatgurke ab, ohne Abstriche bei der Frische zu machen. So sparen beide Discounter jährlich bis zu 120 Tonnen Plastik ein.

"Wo nicht unbedingt nötig, verzichten wir auf Verpackungsmaterial. An anderen Stellen reduzieren wir soweit wie möglich oder prüfen innovative Lösungsansätze, die Ressourcen und die Umwelt schonen. "

Dr. Julia Adou Director Corporate Responsibility ALDI SÜD

Verpackungen unter der Lupe: einfach und schnell

Mit seinem neuen Service „Check for Recycling“ nimmt Interseroh eine ökologische Bewertung der aktuellen Recyclingfähigkeit der Verpackungen bei ALDI vor. „Mit dieser unkomplizierten und schnellen Einschätzung bekommen wir ein Gespür dafür, wo wir stehen – und wo wir konkret ansetzen müssen“, erklärt Dr. Julia Adou, Director Corporate Responsibility bei ALDI SÜD.

Das Online-Tool ist denkbar einfach: Kunden des Dualen Systems Interseroh laden ein Foto der Verpackung hoch und geben Informationen zu eingesetzten Materialien, Maße und Gewicht an. Im Ergebnis erhalten sie sofort eine automatisierte Auswertung. ALDI nimmt anschließend diejenigen Verpackungen genauer in den Blick, die als schlecht recycelbar eingestuft wurden. 

Hier gelangen Sie zum Online-Tool „Check for Recycling“.

"Das vorherrschende Verpackungsproblem kann nur gesamtgesellschaftlich gelöst werden. Deshalb tauschen wir uns regelmäßig mit Lieferanten, Verpackungsherstellern und Fachexperten aus. "

Dr. Julia Adou Director Corporate Responsibility ALDI SÜD

Der Verbraucher im Fokus

Nur wenn richtig getrennt wird, kann auch gut recycelt werden – deshalb tragen zahlreiche Verpackungen das Logo „ALDI Verpackungsmission“. Es stellt verständlich dar, welche Verpackungen nachhaltig optimiert wurden. Um bei der richtigen Trennung der Verpackungen zu unterstützen, erhalten zudem alle Verpackungen den ALDI-Trennhinweis. Dieser zeigt leicht verständlich, in welche Tonne die Verpackungsbestandteile gehören. „So wollen wir dazu beitragen, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher Verpackungsabfälle bestmöglich trennen können, so dass das Recycling im Anschluss gut funktioniert“, resümiert Dr. Adou.

Erfahren Sie mehr über die ALDI Verpackungsmission.

Das Gesicht der Kampagne, Schauspieler Uke Bosse, erklärt die richtige Abfalltrennung.