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„Zeit zum Handeln“: Gelebte Kreislaufwirtschaft für mehr Klimaschutz

Kurzfilm vom BDE und Interseroh

Köln. In einem knapp dreiminütigen Film fordert der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V. (BDE) gemeinsam mit dem Umweltdienstleister Interseroh mehr Klimaschutz durch gelebte Kreislaufwirtschaft von der Politik und Unternehmen. Erst wenn der gesamte Lebenszyklus eines Produktes auf das Schließen eines Kreislaufes ausgerichtet ist, kann den zerstörerischen ökologischen, sozialen und gesellschaftlichen Folgen des derzeitigen Lebenswandels entgegengewirkt werden. Grundlage dafür sind auch politische Rahmenbedingungen wie das derzeit diskutierte Klimaschutzgesetz.

Denn fest steht: Natürliche Rohstoffe werden immer knapper, die Abfallmengen und Umweltbelastungen steigen stetig. Dabei könnte eine viel größere Menge an wertvollen Rohstoffen, die im Abfall enthalten sind, in den Kreislauf zurückgeführt werden. „Es ist höchste Zeit zu handeln“, sagt Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH. „Wir appellieren an die Politik und alle beteiligten Akteure sich mehr für das Recycling und die Wiederverwertung von endlichen Rohstoffen einzusetzen – für uns und die kommenden Generationen.“

Auf der BDE-Mitgliederversammlung vergangenen Monat wurde die Resolution „Zeit zum Handeln – Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft“ einstimmig verabschiedet. Ziel ist es gemeinsam gute Rahmenbedingungen für die Kreislaufwirtschaft zu schaffen sowie die Klimaschutzziele zu erfüllen. Bereits heute wird ein messbarer Beitrag zur Ressourcenschonung geleistet: Alleine durch Interseroh konnten im Jahr 2017 5,8 Millionen Tonnen Primärressourcen sowie 834.129 Tonnen Treibhausgase eingespart werden. Allerdings gibt es noch immer viele ungenutzte Potenziale, die eine gelebte Kreislaufwirtschaft für den Klimaschutz bietet. Das verdeutlicht der im Anschluss an die Mitgliederversammlung entstandene Kurzfilm.

„Wenn es uns gelingt, den Anteil der Rohstoffe, die für die Produktion verwendet werden und aus einem Recyclingprozess stammen, von derzeit nur ca. 15 Prozent zu verdoppeln, dann schaffen wir 60 Millionen Tonnen zusätzliche CO2-Einsparungen“, sagt Peter Kurth, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. (BDE).

Link zum Kurzfilm: "Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft (BDE)"

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