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Positionspapier Klimaschutz

Wirtschaft sendet starkes Signal vor der Sitzung des Klimakabinetts

Ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz als Chance für Innovation, Planungssicherheit und mehr Klimaschutz

Wenige Tage vor der entscheidenden Sitzung des Klimakabinetts am 20.09.2019 veröffentlicht die Stiftung 2° ein Positionspapier im Rahmen der „Unternehmerinitiative Klimaschutzgesetz“, in der auch der Umweltdienstleister Interseroh mitgearbeitet hat.

Seit Anfang dieses Jahres hat die „Stiftung 2° - Deutsche Unternehmer für Klimaschutz“ mehr als 30 deutsche Konzerne sowie große und mittelständische Unternehmen aus allen Branchen der Wirtschaft in der „Unternehmerinitiative Klimaschutzgesetz" zusammengeführt – darunter der Umweltdienstleister Interseroh. Aus den Diskussionen mit den Unternehmen hat die Stiftung 2° politische Forderungen abgeleitet, die sie in dem Positionspapier veröffentlicht und damit die klare Botschaft sendet: die deutsche Wirtschaft ist bereit, sich konstruktiv für das Erreichen der Klimaziele zu engagieren und macht konkrete Vorschläge für klimapolitische Maßnahmen und Instrumente.

 Das Positionspapier enthält die wichtigsten unternehmerischen Anforderungen an ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz in den Sektoren Gebäude, Verkehr und Industrie mit einer wirkungsvollen CO2-Bepreisung als zentraler übergreifender klimapolitischer Maßnahme. Mit Blick auf die Sektoren werden Maßnahmen angeführt, die dazu beitragen sollen, im Gebäudebereich eine Sanierungsdynamik zu entfachen, um diesen zum klimapolitischen Zugpferd zu machen, den Markthochlauf der Elektromobilität voranzutreiben und die Schiene zu stärken sowie im Industriesektor die Markteinführung von Technologien zur substantiellen Reduktion der Prozessemissionen zu ermöglichen.

Interseroh setzt sich mit zahlreichen Dienstleistungen für mehr Klimaschutz und eine gelebte Kreislaufwirtschaft ein. Der Einsatz von Recyclingkunststoff leistet dabei einen aktiven Beitrag und spart bis zu 60 Prozent an Treibhausgasen im Vergleich zur Verwendung von Kunststoffen aus Rohöl ein. „Die Politik kann und muss hier die Weichen stellen und mit gutem Beispiel voran gehen“, kommentiert Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH. „Wie durch die Verpflichtung, nur noch Produkte mit einem bestimmten Rezyklatanteil zu kaufen oder durch die Einführung zusätzlicher industrieller Qualitätsstandards für mehr Verpackungsmaterialen aus Recyclingkunststoff. Das stärkt die Kreislaufwirtschaft, spart wertvolle Ressourcen und vermeidet klimaschädliche Treibhausgase."

„Die ‚Unternehmerinitiative Klimaschutzgesetz‘ zeigt: Klimaschutz ist in allen Teilen der Wirtschaft angekommen und Unternehmen treiben die Klimapolitik ambitioniert voran", sagt Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung 2°. „Auch Unternehmen, die vor besonders großen klimapolitischen Herausforderungen stehen, bringen sich konstruktiv in die Diskussion ein. Denn sie wollen ihrer zentralen Rolle beim Klimaschutz gerecht werden und brauchen die Rahmenbedingungen, um auch wirtschaftlich damit erfolgreich zu sein. Dieses Momentum für unternehmerischen Klimaschutz sollte genutzt werden. Klimaschutz muss schnell zum Geschäftsmodell werden“, so Nallinger weiter.

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