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(v.l.n.r.) Winfried Batzke, Geschäftsführer dvi, und Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer INTERSEROH Dienstleistungs GmbH, auf der „Future Resources 2018“

Verpackung wertvoll gestalten: Von der Idee zur Umsetzung

+++ Expertenplattform „Future Resources 2019“ +++ Bilanz nach knapp einem Jahr Verpackungsgesetz und Best-Practice-Beispiele für nachhaltige Verpackungsoptimierung +++ Frankfurter Dialogforum vernetzt alle Akteure des Verpackungskreislaufs +++

Köln/Frankfurt. Der Verpackungsmarkt ist in Bewegung. Auf der Fachtagung „Future Resources 2019“ diskutieren am 7. November 2019 Experten aus Handel, Konsumgüterindustrie und Recyclingbranche über Wege zu einem klima- und ressourcen-schonenden Einsatz von Packmitteln. Nach der positiven Resonanz in den Vorjahren rechnen die Veranstalter Interseroh und Deutsches Verpackungsinstitut e.V. (dvi) erneut mit einer hohen Beteiligung. „Verpackung wertvoll gestalten – die Botschaft ist im Markt angekommen“, sagt Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH. „Die Unternehmen haben verstanden, dass sie die Recyclingfähigkeit einer Verpackung schon beim Design mitdenken müssen – genauso selbstverständlich wie den Produktschutz, die Werbefunktion oder die Transportlogistik.“

Verpackungen so gestalten, dass sie nach Gebrauch als Wertstoff im Kreislauf geführt werden können – dieser Ansatz wird auch durch das neue Verpackungsgesetz forciert. Auf der Fachtagung zieht Gunda Rachut, Vorstand der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister, eine Zwischenbilanz nach rund einem Jahr Verpackungsgesetz. Gleichzeitig werden Best-Practice-Beispiele und innovative Verpackungslösungen von Start-Up-Unternehmen vorgestellt. Darunter ist ein Hersteller von Bio-Popcorn, der ohne Abstriche an den Produktschutz von einem nicht recycelfähigen Materialmix auf eine kreislauffähige Monomaterial-Verpackung umgestellt hat.

„Industrie und Handel haben die Weichen gestellt, damit bis 2025 sämtliche Verpackungen recyclingfähig sind und insbesondere Kunststoffverpackungen zu mindestens 50 Prozent aus Rezyklaten bestehen“, erklärt Winfried Batzke, Geschäftsführer des dvi. „Future Resources hat sich in diesem Zusammenhang als wichtige Dialog- und Austauschplattform für die Akteure des Verpackungskreislaufs etabliert. Denn jetzt kommt es darauf an, auf jeder Wertschöpfungsstufe die nötigen Schritte einzuleiten und diese aufeinander abzustimmen.“

Als weitere hochkarätige Referenten konnten unter anderen Prof. Dr. Josef Radermacher, Vordenker für ökosoziale Marktwirtschaft und Mitglied des Club of Rome, sowie Sebastian Bayer, Geschäftsführer Marketing und Beschaffung der dm-drogerie markt GmbH + Co. KG, und Kristin Buro, Bahlsen GmbH & Co. KG, gewonnen werden.

Die Fachtagung „Future Resources 2019“ findet am 7. November 2019 im Zentrum der Frankfurter Altstadt auf dem Römerberg statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung, zum Programm und zur Anmeldung unter: www.future-resources.de.

Über das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (dvi):

Das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (dvi) ist das einzige Netzwerk der Verpackungs-wirtschaft, das Unternehmen aus allen Stufen der Wertschöpfungskette vereint. Das dvi unterstützt den Know-how-Transfer und fördert den Dialog zwischen den mehr als 230 Mitgliedsunternehmen, Institutionen und Partnern. Es ist Plattform für Informationen, Einblicke, Impulse und Austausch zum Thema Verpackung.

Weitere Informationen zum dvi finden Sie unter www.verpackung.org.

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Interseroh ist neben ALBA eine der Marken unter dem Dach der ALBA Group. Die ALBA Group ist in Deutschland und Europa sowie in Asien aktiv. Im Jahr 2018 erwirtschafteten ihre Geschäftsbereiche einen Umsatz von rund 2,1 Milliarden Euro und beschäftigten insgesamt über 8.000 Mitarbeiter. Damit ist die ALBA Group einer der führenden Recycling- und Umweltdienstleister sowie Rohstoffversorger weltweit. Durch die Recyclingaktivitäten der ALBA Group konnten allein im Jahr 2018 rund 4,4 Millionen Tonnen Treibhausgase im Vergleich zur Primärproduktion und rund 31,9 Millionen Tonnen Primärrohstoffe eingespart werden.

 

 

 

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