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GRI 303: Wasser

Managementansatz

Wasser ist eine knappe und besonders wertvolle Ressource, für viele der Interseroh Dienstleistungen aber unverzichtbar. Interseroh achtet stark darauf, in seinen Prozessen sparsam mit Wasser umzugehen. Über 85 Prozent des Wassers werden dabei im operativen Geschäft verbraucht: beim Waschen von
Mehrweg-Transportverpackungen an den Standorten der INTERSEROH Pool-System GmbH sowie bei der Reinigung von vorzerkleinerten Kunststoffabfällen und bei der Schwimm-Sink-Trennung für das Kunststoffrecycling am Standort Eisenhüttenstadt.

Im Rahmen des Umweltprogramms sind alle Standorte verpflichtet, kontinuierlich an der Verbesserung ihrer Umweltleistungen und damit auch an der Senkung des Wasserverbrauchs zu arbeiten. Ursachen für vermeidbaren Wasserverbrauch wie zum Beispiel undichte Wasserhähne oder Leitungen werden zeitnah behoben. Zudem sind alle Mitarbeiter aufgerufen, Wasser sparsam einzusetzen.

303-1: Wasserentnahme nach Quelle

Interseroh verbrauchte 2018 rund 129.365 m3 Wasser. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Reduktion um 30,6 Prozent.

Zurückzuführen ist dies insbesondere auf die gesteigerte Wasserrückgewinnung am Standort Eisenhüttenstadt. Das gesamte in der Produktion genutzte Brauchwasser wird hier mehrfach im Kreislauf geführt. Die Brauchwasserzufuhr wird hauptsächlich genutzt, um die erforderliche Wasserqualität zu halten. So wurde die Gesamtwasserentnahme an diesem Standort im Vergleich zum Vorjahr um 47,3 Prozent gesenkt.

Gesamtwasserentnahme
  201620172018
Absoluter Wasser­verbrauch (in m3) 106.550 99.055 129.365

303-2: Durch Wasserentnahme erheblich beeinträchtigte Wasserquellen

Interseroh bezieht Wasser über kommunale und private Versorger. Eine Entnahme aus anderen Quellen (zum Beispiel eigene Brunnen) erfolgt nicht.

303-3: Abwasserrückgewinnung und -wiederverwendung

Im Jahr 2018 verbrauchte Interseroh 129.365 m3 Wasser. Der Großteil davon entfällt auf den Produktionsstandort Eisenhüttenstadt, 2018 wurden dort 51.145 m3 verbraucht. Um den Wasserverbrauch möglichst gering zu halten, wird das gesamte genutzte Brauchwasser mehrfach im Kreislauf geführt. Pro Stunde werden dadurch 70 m³ Frischwasser durch rückgewonnenes Wasser ersetzt. Für das Berichtsjahr 2018 entspricht dies rechnerisch einer Menge von 403.200 m³ wiederverwendetem Wasser.