Zum Seitenanfang

GRI 306: Abwasser und Abfall 

Managementansatz

Wie in jedem Unternehmen entstehen auch bei Interseroh Abfälle und Abwasser. Damit bewusst umzugehen und die Mengen so gering wie möglich zu halten, ist für Interseroh als Recyclingdienstleister selbstverständlich.
Ziel ist es deshalb, auch im eigenen Unternehmen Wasser zu sparen und – wo möglich – zurückzugewinnen.

Im Rahmen des Umweltprogramms sind alle Standorte verpflichtet, kontinuierlich an der Verbesserung ihrer Umweltleistungen zu arbeiten. Mindestens jährlich treffen sich dazu alle Standortverantwortlichen zum Austausch über Optimierungspotenziale. Darüber hinaus ergreift das Unternehmen Maßnahmen, um möglichst wenig Abfall zu produzieren, und trennt recyclingfähige Abfälle an allen Standorten. Die Trennung weiterer Stoffe wird stetig weiterentwickelt. Ergänzend sensibilisiert Interseroh seine Mitarbeiter hinsichtlich der Vermeidung von Abfällen. So fand 2018 beispielsweise ein Workshop in Köln zum Thema „Zero Waste“ für die Interseroh Mitarbeiter statt.

306-1: Abwassereinleitung nach Qualität und Einleitungsort

Wo möglich bereitet Interseroh Wasser zur Wiederverwendung auf (siehe GRI 303-3: Abwasserrückgewinnung und -wiederverwertung). Relevante Mengen fallen vor allem an den wasserintensiven Standorten Eisenhüttenstadt, Mönchengladbach und Sankt Leon-Rot an.

Die beim Betrieb der Waschstraßen verwendeten Reinigungsmittel sind stark verdünnt und können so problemlos und ohne weitere Aufbereitung in die Kanalisation eingeleitet werden.

Wasser, das aus technischen oder anderen Gründen nicht aufbereitet werden kann, wird nach dem Gebrauch als Abwasser in die kommunale Kanalisation eingeleitet. 2018 leitete Interseroh 113.001 m3 Abwasser ein. Das entspricht 87,4 Prozent der Gesamtwasserentnahme.

Abwassereinleitung (in m3)
  201620172018
Gesamt­wasser­entnahme 106.550 99.055 129.365
Abwasser­einleitung 97.761 88.529 113.001

306-2: Abfall nach Art und Entsorgungsverfahren

Im Jahr 2018 sind an den Standorten von Interseroh 1.108 Tonnen Abfall angefallen. Das sind 7,6 Prozent weniger als im Vorjahr mit 1.199 Tonnen. Dieser nicht vermeidbare Abfall wird getrennt gesammelt, um ihn ordnungsgemäß einer Verwertung zuzuführen. Neben der getrennten Erfassung von Papier am jeweiligen Arbeitsplatz werden an zentralen Orten Verpackungen, Bioabfall und Restabfall separat erfasst. Gefährliche Abfälle entstehen an den Interseroh Standorten nur in Kleinstmengen und werden separat entsorgt. Am Hauptsitz in Köln werden zudem Batterien, Tonerkartuschen, Mobiltelefone (mit gesicherten Akkus und gelöschten Daten) und Energiesparlampen bzw. Leuchtstoffröhren getrennt gesammelt.

Abfall nach Entsorgungsmethode (in Tonnen)
  201620172018
Bioabfälle 21 22 23
Abfall zum Recycling 630 599 563
Abfall zur Beseitigung/­Verwertung 515 577 522
Gesamt­aufkommen­ an Abfall1.1661.1991.108

306-3: Erheblicher Austritt schädlicher Substanzen

Gefährliche Abfälle entstehen an den Interseroh Standorten nur in Kleinstmengen und werden separat entsorgt. Am Hauptsitz in Köln werden zudem Batterien, Tonerkartuschen, Mobiltelefone (mit gesicherten Akkus und gelöschten Daten) und Energiesparlampen bzw. Leuchtstoffröhren getrennt gesammelt.

Im Jahr 2018 sind an den Interseroh Standorten keinerlei schädliche Substanzen, Gefahrstoffe und Ähnliches freigesetzt worden.

306-4: Transport von gefährlichem Abfall

Interseroh übernimmt für Teile seiner Kunden den Transport gefährlicher Abfälle. Dabei setzt das Unternehmen speziell geschultes Personal ein und beachtet alle Sicherheitsvorgaben zu den relevanten Materialien. Für SIMPLi RETURN beispielsweise organisiert Interseroh den Transport von Lithium-Ionen-Batterien zu Recyclinganlagen. Die Kleinmengenlogistik KML kümmert sich um den Transport von Kleinbatterien (GRS) und Elektroschrott.

In den Produktionsverfahren bei Interseroh entstehen darüber hinaus keine gefährlichen Abfälle und somit keine Transporte.

306-5: Von Abwassereinleitung und/oder Oberflächenabfluss betroffene Gewässer

Wasser, das aus technischen oder anderen Gründen nicht aufbereitet werden kann, wird nach dem Gebrauch als Abwasser in die kommunale Kanalisation eingeleitet. 2018 leitete Interseroh 113.001 m3 Abwasser ein.

Die Abwässer werden dabei nicht unbehandelt oder unkontrolliert in Gewässer eingeleitet. Sämtliche Abwässer werden über die kommunale Infrastruktur bzw. nach Behandlung in entsprechend qualifizierten Kläranlagen eingeleitet.