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Nachhaltigkeitsreporting: Vertrauen durch Transparenz

In unserer Nachhaltigkeitsberichterstattung legen wir umfassend Rechenschaft über unsere sozialen und ökologischen Leistungen ab. Damit können sich Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten und andere Interessierte ein Bild darüber machen, welche Auswirkungen die Geschäftstätigkeit von Interseroh auf Gesellschaft und Umwelt hat.

Test

Wirtschaftliche Leistung

DMA Managementansatz

Globale Megatrends wie die Verknappung von Ressourcen oder der Klimawandel sind wichtige Faktoren, die dazu beigetragen haben, dass die Relevanz von Interserohs Dienstleistungen in den letzten Jahren stetig gestiegen ist. Laut einem Bericht des UN-Umweltprogramms UNEP wurden 2010 rund 70 Milliarden Tonnen Rohstoffe verbraucht. Damit hat sich die Zahl seit 1970 mehr als verdreifacht – damals wurden rund 22 Milliarden Tonnen Rohstoffe genutzt. Doch die Ressourcen sind begrenzt, Rohstoffe werden folglich knapp und teuer. Entsprechende Lösungen zur Steigerung der Ressourceneffizienz und zur Kreislaufführung werden daher immer gefragter.

Interseroh baut sein Geschäftsmodell dahingehend immer weiter aus. Daher hat es sich das Unternehmen zum Ziel gemacht, jährlich drei Kreisläufe für seine Kunden zu schließen – auf Produkt-, Material- oder Logistikebene. Des Weiteren will Interseroh jährlich mit seinen Nachhaltigkeitsleistungen innerhalb der ALBA Group 50 Millionen Tonnen Ressourcen schonen. Beide Ziele konnten 2016 erneut erreicht werden (siehe Programm unter G4 - 34). Um diese Leistungen dauerhaft zu erbringen, ist auch die nachhaltige Ausrichtung der internen Prozesse relevant. Dazu gehören die stetige Reduktion des eigenen ökologischen Fußabdrucks, die Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber (siehe Aspekt Beschäftigung – Managementansatz) und das Sensibilisieren der Gesellschaft für die Idee der Kreislaufwirtschaft.

G4 - EC1 Erwirtschafteter und verteilter Wert

Im Jahr 2016 hat Interseroh einen Umsatz von 491,8 Millionen Euro erwirtschaftet – 4,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Personalaufwand stieg ebenfalls leicht auf 71,2 Millionen Euro. Der Gewinn hingegen ging um 10,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 27,3 Millionen Euro zurück.


Erwirtschafteter und verteilter Wert (in Mio. €)
 201420152016
Umsatz447,3469,5491,8
Personalaufwand65,370,171,2
Gewinn (EBT)18,530,527,3
G4 - EC2 Finanzielle Folgen, Risiken und Chancen des Klimawandels

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen der heutigen Zeit. Interseroh hat es sich zur Aufgabe gemacht, Ressourcen zu schonen, Verschwendung zu vermeiden und so auch CO2 einzusparen. Den größten Einfluss hat das Unternehmen über die Lösungen und Dienstleistungen, die es für Kunden entwickelt. Durch die Recyclingaktivitäten der ALBA Group, zu der auch Interseroh gehört, konnten 2015 ca. 5,9 Millionen Tonnen Treibhausgase vermieden werden. Die Nachfrage nach emissionsarmen Produkten und Prozessen wird immer stärker. Das ist für viele Leistungen von Interseroh der Ansatzpunkt und damit Chance für den Ausbau des Geschäfts. Interseroh macht den Kunden die Einsparungen bezogen auf Emissionen und Ressourcen mithilfe wissenschaftlicher Studien und darauf basierender Zertifikate transparent. Direkte negative Auswirkungen durch den Klimawandel auf das Geschäft entstehen für Interseroh nicht. Jedoch können Standorte von regulativen Einzelmaßnahmen wie zum Beispiel energetischen Sanierungsmaßnahmen betroffen sein. Eine Quantifizierung der Folgen dieser Chancen und Risiken wurde nicht vorgenommen.

Informationen zum Risikomanagementsystem bietet der Geschäftsbericht 2015 der ALBA SE, Seite 73 ff.