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Nachhaltigkeitsreporting: Vertrauen durch Transparenz

In unserer Nachhaltigkeitsberichterstattung legen wir umfassend Rechenschaft über unsere sozialen und ökologischen Leistungen ab. Damit können sich Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten und andere Interessierte ein Bild darüber machen, welche Auswirkungen die Geschäftstätigkeit von Interseroh auf Gesellschaft und Umwelt hat.

Test

Energie

DMA Managementansatz

Die Schonung der natürlichen Ressourcen und die Bekämpfung des Klimawandels gehören zu den größten globalen Herausforderungen. Energieeffizienz ist ein wichtiger Hebel, um ihnen zu begegnen. Interseroh versucht zum einen, mit seinen Produkten und Dienstleistungen energieeffiziente Prozesse für Kunden aufzusetzen. Zum anderen gestaltet das Unternehmen auch die eigenen Prozesse möglichst energie- und ressourcensparend.

Im Rahmen des Umweltprogramms sind alle Standorte verpflichtet, kontinuierlich an der Verbesserung ihrer Umweltleistungen zu arbeiten. Alle Interseroh Standorte sind nach ISO 50001 (Energiemanagement) zertifiziert. Indem das Unternehmen Einsparpotenziale aufdeckt und geeignete Maßnahmen einleitet, soll der Energiebedarf kontinuierlich gesenkt und so der spezifische ökologische Fußabdruck von Interseroh reduziert werden (siehe Nachhaltigkeitsprogramm unter G4 - 34). Dafür wird der jeweilige Energieverbrauch detailliert erfasst, gesteuert und jährlich im Management Team besprochen. Die zentralen Ansatzpunkte für weitere Verbesserungen durch das Umweltmanagement sind, das umweltbewusste Verhalten aller Mitarbeiter zu fördern sowie Anlagen und Prozesse stetig zu optimieren (siehe G4 - EN6).

G4 - EN3 Energieverbrauch innerhalb des Unternehmens

Im Jahr 2016 lag der Gesamtenergieverbrauch bei 69.444 MWh und damit 3.281 MWh unter dem Vorjahr (72.714 MWh). Das entspricht einer Reduktion von 4,5 Prozent. Dabei teilen sich die für Interseroh relevanten Energieträger in Gas, Diesel, Heizöl, Strom und Fernwärme auf. Derzeit wird der Verbrauch fast ausschließlich mit Energie aus fossilen Energiequellen gedeckt. Seit 2016 bezieht der Standort Wien Grünstrom (11,6 MWh). Für 2017 ist eine erneute Angebotsabfrage für Standorte mit größerem Verbrauch geplant.

Energieverbrauch aus fossilen Energiequellen (in MWh) 1
  2014 2015 2016
Gesamt 73.959 72.714 69.433
Diesel 15.039 14.306 13.505
Gas 10.022 8.605 8.142
Heizöl 1.276 1.128 976
Strom 46.014 46.644 44.823
Fernwärme 1.608 2.031 1.987

1 Aufgrund von Rundung können sich bei Summenbildung geringfügige Abweichungen ergeben; Quellen: Die Angaben zum jeweiligen Energieverbrauch beruhen auf Messungen an den Standorten, Rechnungen der Lieferanten und, falls keine Abrechnung verfügbar ist, auf qualifizierten Schätzungen. Aus Gründen der Datenerfassung werden die Mengen in Megawattstunden (MWh) angegeben. Für die Angaben wurden die üblichen Umrechnungsfaktoren entsprechend öffentlich verfügbaren Quellen verwendet.

G4 - EN4 Energieverbrauch außerhalb des Unternehmens

Den Energieverbrauch außerhalb des Unternehmens, also durch wesentliche vor- und nachgelagerte Aktivitäten im Zusammenhang mit den Geschäftstätigkeiten, betrachtet Interseroh nicht gesondert. Zur Steuerung werden stattdessen die CO2-Emissionen (Scope 3) als maßgeblich erachtet, umfassend erfasst und bewertet. Siehe hierzu G4 - EN15.

G4 - EN5 Energieintensität

Der unternehmensinterne Gesamtenergieverbrauch von Interseroh lag 2016 bei 69.444 MWh. Die Energieintensität bezogen auf den Umsatz betrug 141,2 MWh pro Million Euro.

Energieintensität 1
  201420152016
Absoluter Energie­verbrauch (in MWh) 73.959 72.714 69.444
Energieintensität (in MWh pro 1 Mio. Euro Umsatz) 165,3 154,9 141,2

1 Einbezogene Energiearten: Gas, Diesel, Heizöl, Strom, Fernwärme und 2016 erstmals Grünstrom.

G4 - EN6 Reduzierung Energieverbrauch

Im Jahr 2016 lag der Gesamtenergieverbrauch von Interseroh bei 69.444 MWh. Das entspricht einer Reduktion von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr (siehe auch G4 - EN3).

Ein großer Hebel ist dabei die Optimierung der Anlagen. Im Berichtszeitraum wurde hierfür eine Vielzahl von Maßnahmen umgesetzt. Insbesondere durch Optimierungen in den Sortieranlagen konnten signifikante Einsparungen erreicht werden. An den Standorten Berlin, Braunschweig und Walldürn wurden in den Jahren 2015/2016 unter anderem eine Kompressorsteuerung zum effizienteren Einsatz von Druckluft sowie frequenzgesteuerte Windsichter eingebaut, in Braunschweig wurden zudem eine frequenzgesteuerte Ballenpresse, effizientere Pumpen sowie ein Aufgabedosierer mit energieeffizientem Torque-Antrieb installiert. Durch diese Maßnahmen konnte Interseroh allein an diesen drei Standorten 399.126 kWh einsparen.

Ergänzt werden die technischen Neuerungen an den Anlagen durch Maßnahmen an den Verwaltungsstandorten, wie zum Beispiel den Einsatz von LED-Leuchten. Derzeit wird darüber hinaus die Anschaffung von Fahrzeugen mit hybriden oder elektrischen Antrieben systematisch geprüft. Ein weiterer Ansatzpunkt ist die Bewusstseinsbildung bei den Mitarbeitern durch arbeitsplatzspezifische Unterweisungen, Fortbildungen sowie durch einen regelmäßigen Mitarbeiter-Newsletter. Eine besondere Rolle bei der Sensibilisierung nehmen dabei die 2015 erstmals berufenen Nachhaltigkeitsbotschafter ein. In Köln beispielsweise brachten sie Aufkleber zur Erinnerung an das Ausschalten von Geräten, Heizung etc. in den Büros an.