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Nachhaltigkeitsreporting: Vertrauen durch Transparenz

In unserer Nachhaltigkeitsberichterstattung legen wir umfassend Rechenschaft über unsere sozialen und ökologischen Leistungen ab. Damit können sich Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten und andere Interessierte ein Bild darüber machen, welche Auswirkungen die Geschäftstätigkeit von Interseroh auf Gesellschaft und Umwelt hat.

Test

Emissionen

DMA Managementansatz

Die Schonung der natürlichen Ressourcen und die Bekämpfung des Klimawandels gehören zu den größten globalen Herausforderungen. Interseroh möchte seinen Beitrag zur Begrenzung der Klimaerwärmung leisten. Zum einen geschieht das über die Produkte und Dienstleistungen für Kunden, zum anderen indem das Unternehmen kontinuierlich seinen eigenen ökologischen Fußabdruck reduziert. Dieses Commitment wurde im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie festgelegt und mit Zielen hinterlegt: Die Treibhausgasemissionen sollen kontinuierlich gesenkt, standortspezifische Optimierungsmaßnahmen durchgeführt und der Corporate Carbon Footprint (CCF) errechnet werden.

Auf Basis des CCF hat das Unternehmen 2017 eine Klimastrategie formuliert und Ziele definiert:

  • Bis 2025 reduziert Interseroh seine Standortemissionen (Scope 1 und 2) um 50 Prozent.
  • Mit Blick auf die Logistik sucht Interseroh kontinuierlich nach Optimierungspotenzialen und arbeitet an einem Ziel zur Reduktion der dadurch bedingten Emissionen.
  • In Zukunft möchte Interseroh mit seinen Dienstleistungen einen noch größeren Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und Emissionsreduktion leisten. Auch für diesen Bereich wird Interseroh im Laufe des Jahres 2017 ein quantifizierbares Ziel setzen.

G4 - EN15 Direkte Treibhausgasemissionen (Scope 1)

Seit 2013 erfasst Interseroh seine Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen) systematisch und berichtet Scope 1 (direkte Emissionen), Scope 2 (indirekte Emissionen) und Scope 3 (weitere indirekte Emissionen) nach dem Corporate Standard des Greenhouse Gas Protocol. In Scope 3 konnten bisher nur die Emissionen aus den Dienstreisen berichtet werden. Für 2015 berechnete Interseroh erstmals seinen Corporate Carbon Footprint (CCF) und weitete damit seine Erfassung deutlich aus (siehe unten). Zur besseren Vergleichbarkeit werden in der folgenden Tabelle für Scope 3 wie in den Vorjahren die Emissionen für Dienstreisen angegeben.

Im Jahr 2016 lagen Interserohs standortbezogene THG-Emissionen inklusive der Emissionen aus Dienstreisen bei 30.312 Tonnen CO2-Äquivalenten und damit rund 1.200 Tonnen unter dem Vorjahreswert. Dies entspricht einer Reduktion um 3,9 Prozent. 

Treibhausgasemissionen (in Tonnen CO2e) ¹
  2014 2015 2016
Scope 1 – direkte THG-Emissionen (G4 - EN15) 6.374 5.853 5.505
Diesel 4.006 3.811 3.598
Gas 2.021 1.735 1.641
Heizöl 347 307 266
Scope 2 – indirekte THG-Emissionen (G4 - EN16) 24.882 25.347 24.378
Strom 24.384 24.719 23.758
Fernwärme 498 628 620
Scope 3 – weitere indirekte THG-Emissionen: Dienstreisen (G4 - EN17)² 359³ 328 4294
Summe Treibhaus­gas­emis­sionen 31.615 31.528 30.312

1 Berechnung auf CO2-Basis. Quellen: Abrechnungen und Ablesungen; Dieselverbrauch für Arbeits- und Dienstfahrzeuge aus Abrechnung der Lieferanten (Basis Tankkarten); qualifizierte Schätzungen, falls keine Abrechnung verfügbar. Anteil biogener CO2-Emissionen nicht einbezogen. Es wurde der gleiche Konsolidierungskreis wie im Konzernabschluss einbezogen. Quelle der Umrechnungsfaktoren: Dokument „Emissionsfaktoren für Strom, Fernwärme und Kraftstoffe“, Versionen 2009 und 2012, der PE International AG (für VDA).

2 Die externe Prüfung der Scope-3-Emissionen bezieht sich nur auf die Emissionen aus Dienstreisen mit Bahn und Flugzeug.

3 Der Wert für 2014 wurde wegen eines Berechnungsfehlers rückwirkend angepasst.

4 Ein signifikanter Teil des Anstiegs von 2015 auf 2016 ergibt sich durch die Anwendung eines für alle Standorte einheitlichen Faktors von 0,27 kg CO2e pro Flugkilometer, welcher den Radiative Forcing Index (RFI) berücksichtigt. Vor 2016 wurde dieser nicht an allen Standorten berücksichtigt.

Corporate Carbon Footprint

Für das Jahr 2015 berechnete Interseroh erstmals umfassend seinen Corporate Carbon Footprint (CCF, siehe hier). Insgesamt fielen rund 104.000 Tonnen CO2 im Jahr 2015 durch die Tätigkeiten von Interseroh an. Der größte Teil der Emissionen entsteht geschäftsmodellbedingt durch die Beauftragung von Logistikdienstleistern. Rund 87 Prozent der in Scope 3 anfallenden Emissionen und damit 63.372 Tonnen CO2 sind auf Transportdienstleistungen zurückzuführen. Da die Berechnung des CCF zu einem wesentlichen Teil auf der Studie des Fraunhofer-Instituts Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT „Resources SAVED by Recycling“ basiert, die im Herbst 2017 mit den Vorjahresdaten erscheint, konnte der CCF 2016 zum Redaktionsschluss dieses Berichts noch nicht angegeben werden.

G4 - EN16 Indirekte energiebezogene Treibhausgasemissionen (Scope 2)

Siehe G4 - EN15

G4 - EN17 Weitere indirekte Treibhausgasemissionen (Scope 3)

Siehe G4 - EN15

G4 - EN18 Intensität der Treibhausgasemissionen

Der Gesamtausstoß an CO2 (direkte und indirekte Standortemissionen sowie Emissionen aus Dienstreisen, Siehe G4 - EN15) bei Interseroh lag 2016 bei 30.312 Tonnen. Die Intensität der THG-Emissionen bezogen auf den Umsatz betrug 61,6 Tonnen pro Millionen Euro.