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Nachhaltigkeitsreporting: Vertrauen durch Transparenz

In unserer Nachhaltigkeitsberichterstattung legen wir umfassend Rechenschaft über unsere sozialen und ökologischen Leistungen ab. Damit können sich Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten und andere Interessierte ein Bild darüber machen, welche Auswirkungen die Geschäftstätigkeit von Interseroh auf Gesellschaft und Umwelt hat.

Test

Abwasser und Abfall

DMA Managementansatz

Wie in jedem Unternehmen entstehen auch bei Interseroh Abfälle und Abwasser. Damit bewusst umzugehen und die Mengen so gering wie möglich zu halten, ist für Interseroh als Recyclingdienstleister selbstverständlich. Ziel ist es deshalb, auch im eigenen Unternehmen Wasser zu sparen und – wo möglich – zurückzugewinnen. Im Rahmen des Umweltprogramms sind alle Standorte verpflichtet, kontinuierlich an der Verbesserung ihrer Umweltleistungen zu arbeiten. Mindestens jährlich treffen sich dazu alle Standortverantwortlichen zum Austausch über Optimierungspotenziale. Darüber hinaus ergreift das Unternehmen Maßnahmen, um möglichst wenig Abfall zu produzieren, und trennt recyclingfähige Abfälle an allen Standorten. Die Trennung weiterer Stoffe wird stetig weiterentwickelt. Ergänzend sensibilisiert Interseroh seine Mitarbeiter hinsichtlich der Vermeidung von Abfällen. 

G4 - EN22 Abwassereinleitung nach Qualität und Ort

Wo möglich bereitet Interseroh Wasser zur Wiederverwendung auf (siehe G4 - EN10). Relevante Mengen fallen vor allem an den wasserintensiven Standorten Eisenhüttenstadt, Mönchengladbach und Sankt Leon-Rot an.

Wasser, das aus technischen oder anderen Gründen nicht aufbereitet werden kann, wird nach dem Gebrauch als Abwasser in die kommunale Kanalisation eingeleitet. 2016 leitete Interseroh 97.761 Liter Abwasser ein. Das entspricht rund 91,8 Prozent der Gesamtwasserentnahme. Im Vorjahr lag der Wert mit 114.949 Liter (entspricht 86,6 Prozent) deutlich höher. Dies ist insbesondere auf ein einmaliges Testverfahren am Standort Eisenhüttenstadt zurückzuführen (siehe G4 - EN8).

Beim Betrieb der Waschstraßen verwendet Interseroh ausschließlich biologisch abbaubare Reinigungsmittel und keinerlei gefährliche Substanzen. Die Einleitung in das kommunale Abwassersystem kann insofern unbehandelt erfolgen.

Abwassereinleitung (in m3)      
  201420152016
Gesamt­wasser­entnahme 107.839 132.706 106.550
Abwasser­einleitung 95.427 114.949 97.761
G4 - EN23 Abfall nach Art und Entsorgungsmethode

Im Jahr 2016 sind an den Standorten von Interseroh 1.166 Tonnen Abfall angefallen. Das sind 6,5 Prozent weniger als im Vorjahr (1.247 Tonnen). Dieser nicht vermeidbare Abfall wird getrennt gesammelt, um ihn ordnungsgemäß einer Verwertung zuzuführen. Neben der getrennten Erfassung von Papier am jeweiligen Arbeitsplatz werden an zentralen Orten Verpackungen, Bioabfall und Restabfall separat erfasst. Gefährliche Abfälle entstehen an den Interseroh Standorten nur in Kleinstmengen und werden separat entsorgt. Am Hauptsitz in Köln stehen zudem Sammelbehälter für Batterien, Tonerkartuschen, Mobiltelefone, CDs und Energiesparlampen zur Verfügung.

Mit diesen Maßnahmen konnte der Anteil des Abfalls, der dem Recycling zugeführt wird, von 33,0 Prozent im Jahr 2015 auf 54,0 Prozent im Jahr 2016 erhöht werden. Zugleich sank die Abfallmenge zur Beseitigung und Verwertung von 2015 auf 2016 um 293 Tonnen, im Vergleich zum Jahr 2014 hat sich die Menge sogar halbiert. Auch die Menge an Bioabfällen ist in den letzten Jahren deutlich gesunken. Eine ausschlaggebende Maßnahme ist hier das von den Nachhaltigkeitsbotschaftern initiierte Projekt „Wir retten Lebensmittel“: Am Standort Köln können alle Mitarbeiter nicht mehr benötigte Lebensmittel sammeln und mit ihren Kollegen teilen. Am Ende der Woche holt die Initiative Foodsharing e.V. die verbliebenen Lebensmittel ab und verteilt sie an Bedürftige. Dieses Vorgehen findet seit Herbst 2015 auch auf Interseroh Veranstaltungen Anwendung.

Abfall nach Entsorgungsmethode (in Tonnen)
  201420152016
Bioabfälle 64 28 21
Abfall zum Recycling 438 411 630
Abfall zur Beseitigung/­Verwertung 1.047 808 515
Gesamt­aufkommen­ an Abfall1.5491.2471.166