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Nachhaltigkeitsreporting: Vertrauen durch Transparenz

In unserer Nachhaltigkeitsberichterstattung legen wir umfassend Rechenschaft über unsere sozialen und ökologischen Leistungen ab. Damit können sich Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten und andere Interessierte ein Bild darüber machen, welche Auswirkungen die Geschäftstätigkeit von Interseroh auf Gesellschaft und Umwelt hat.

Test

Beschäftigung

DMA Managementansatz

Nur gemeinsam mit seinen Mitarbeitern kann Interseroh die Mission „zero waste solutions“ verwirklichen. Deshalb legt das Unternehmen großen Wert darauf, Mitarbeiter zu fördern, ihnen die Möglichkeit für persönliche und berufliche Entwicklung zu bieten und sie dabei zu unterstützen, fit und gesund zu bleiben. Für Interseroh zählen dazu anspruchsvolle Aus- und Weiterbildungen, eine faire Entlohnung, flexible Arbeitszeitmodelle sowie individuelle Angebote zur Gesundheitsförderung und zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

Interseroh möchte so der attraktivste Arbeitgeber der Branche werden. Auf dieses im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie formulierte Commitment werden die Tätigkeiten im Personalbereich ausgerichtet und mit messbaren Zielen hinterlegt (siehe auch G4 - 34). Die Leitlinien der ALBA Group dienen Interseroh dabei als Basis.

Mit einer nachhaltigen Personalplanung stellt das Unternehmen sicher, den Personalbedarf vorausschauend zu decken. Wo möglich, versucht Interseroh im Rahmen der Wachstumsstrategie MORE Value, neu geschaffene und frei gewordene Stellen durch gezielte Förderung sowie Aus- und Weiterbildung mit eigenen Mitarbeitern zu besetzen (siehe Aspekt: Aus- und Weiterbildung – Managementansatz). Können Stellen nicht intern nachbesetzt werden, steht das Recruiting qualifizierter Mitarbeiter im Fokus. Dafür wurde 2016 die Online-Präsenz durch den Aufbau einer eigenen Karrierewebsite verstärkt.

Eine besondere Herausforderung ist das Thema Digitalisierung. 2016 wurde hierzu erstmalig ein digitales Kompetenzmodell entwickelt, das die Anforderungen an die Mitarbeiter im digitalen Zeitalter festhält. Zudem wurde das Recruiting von Schlüsselpositionen in diesem Bereich intensiviert.

G4 - LA1 Neueinstellungen und Mitarbeiterfluktuation

Die Zahl der Neueinstellungen stieg im Jahr 2016 leicht an auf 279 (2015: 280), 29,4 Prozent davon waren weiblich. 89,2 Prozent (2015: 87,5 Prozent) der Neueinstellungen und 94,5 Prozent (2015: 95,8 Prozent) der Kündigungen erfolgten in Deutschland. Ein großes Projekt im Berichtszeitraum war die Rekrutierung von über 20 qualifizierten Mitarbeitern für das neu gegründete Joint Venture Encory.

Neueinstellungen      
  2014 20152016
Neueinstel­lungen gesamt 230 280 279
davon Frauen 25,2 % 30,4 % 29,4 %
Nach Altersgruppen1      
bis 20 Jahre 0,9 % 0,7 % 1,8 %
21 bis 30 Jahre 30,9 % 29,3 % 29,4 %
31 bis 40 Jahre 26,1 % 31,8 % 31,5 %
41 bis 50 Jahre 23,9 % 23,2 % 20,8 %
51 bis 60 Jahre 14,8 % 13,6 % 15,4 %
über 61 Jahre 3,5 % 1,4 % 1,1 %

Aufgrund von Rundung können sich bei Summenbildung geringfügige Abweichungen ergeben.


Mitarbeiterfluktuation2      
  2014 20152016
Fluktuations­quote 12,3 % 13,3 % 14,1 %
Anzahl 194 215 237
davon Frauen 18,5 % 26,0 % 30,8 %
Nach Altersgruppen 3      
bis 20 Jahre 0,5 % 0,5 % 0,8 %
21 bis 30 Jahre 27,3 % 16,7 % 23,2 %
31 bis 40 Jahre 32,0 % 29,3 % 31,6 %
41 bis 50 Jahre 16,5 % 20,0 % 17,7 %
51 bis 60 Jahre 15,5 % 17,7 % 16,9 %
über 61 Jahre 8,2 % 15,8 % 9,7 %

2Kritische Fluktuation: nur Mitarbeiter, deren Austritt i.d.R. eine Neu- oder Nachbesetzung erfordert, exklusive Aushilfen und Praktikanten.

3Aufgrund von Rundung können sich bei Summenbildung geringfügige Abweichungen ergeben.

Zur genauen Analyse der Fluktuationsgründe werden im kaufmännischen Bereich seit 2016 freiwillige Austrittsgespräche geführt. Die Ergebnisse werden anschließend anonym systematisiert und mit dem Management sowie den Führungskräften diskutiert. Anschließend können konkrete Maßnahmen eingeleitet werden, wie beispielsweise die Optimierung des Einarbeitungsprogramms oder der Maßnahmen zur Entwicklung von Führungskompetenzen, um die Austrittsrate langfristig zu senken (siehe Aspekt: Aus- und Weiterbildung – Managementansatz).