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GRI 413: Lokale Gemeinschaften

Managementansatz

Interseroh will durch seine Aktivitäten eine zukunftsfähige Gesellschaft mitgestalten und sieht es als seine Aufgabe, nachhaltige Lebensstile und Konsumgewohnheiten zu fördern. Seine Expertise will Interseroh in der Rolle als Intermediär weitergeben mit dem Ziel, dass Wissen über die Kreislaufwirtschaft in Bereichen wie Bildung, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufgebaut wird. So strebt Interseroh an, branchenübergreifende Ansätze und Standards für kreislaufwirtschaftliche Lösungen zu entwickeln. Hierfür arbeitet Interseroh eng mit Partnern, Stakeholdern, Lieferanten und Kunden zusammen.

413-1: Betriebsstätten mit Einbindung der lokalen Gemeinschaften, Folgenabschätzungen und Förderprogrammen

Um seine Expertise zur Kreislaufwirtschaft weiterzugeben, setzt sich Interseroh dafür ein, dass dieses Wissen in die Gesellschaft getragen wird. So fungiert Interseroh auf wissenschaftlicher Ebene als Impulsgeber für das Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung an der Universität Witten/Herdecke (ZNU). Interseroh engagiert sich in diesem Kontext unter anderem als Partner und Panelteilnehmer bei der Zukunftskonferenz in Berlin, die vom ZNU organisiert wird.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Sensibilisierung junger Menschen. In regelmäßigen Abständen halten Mitarbeiter von Interseroh Vorträge an Schulen zur Kreislaufwirtschaft und nachhaltigem Verhalten. Des Weiteren wird durch das Langzeitprojekt „Sammeldrache“ die Ausstattung von Bildungseinrichtungen ergänzt und erweitert. In Schulen, Kindergärten und bei Sponsoren werden Sammelboxen postiert, um darin leere Druckerpatronen und Tonerkartuschen zu sammeln. Dadurch werden die Kinder an ökologisches Handeln herangeführt und ihnen ermöglicht, sich aktiv am Umweltschutz zu beteiligen. Interseroh holt die Boxen kostenlos ab und führt sie einem zweiten Lebenszyklus zu. Aktuell wird das Angebot weiter ausgebaut: Unter der Marke ReUseMe vertreibt Interseroh seit Mai 2019 in einem Online-Shop in Kooperation mit einem deutschen Toner-Produzenten wiederaufbereitete Rebuilt-Toner.

An den Standorten Mönchengladbach und St. Leon-Rot hat Interseroh die Hephata Diakonie und NFp für die Reparatur von Mehrwegkisten beauftragt. Die Reparatur von Obst- und Gemüsekisten wird an diesen Standorten von Menschen mit Behinderung sowie psychischen Erkrankungen übernommen. Über diese Kooperationen wurden allein im Jahr 2018 insgesamt knapp 800.000 Kisten repariert. Die Kooperationen bestehen seit acht bzw. fünf Jahren.

Eine weitere Kooperation besteht am Standort Braunschweig: Hier übernehmen Mitarbeiter der Lebenshilfe die Reinigung des Außenbereiches.

Weitere Informationen zum gesellschaftlichen Engagement von Interseroh finden Sie hier.