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GRI 403: Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Managementansatz

Die Sicherheit am Arbeitsplatz sowie die Gesundheit der Mitarbeiter sind für Interseroh besonders wichtig.
Denn nur wenn die Mitarbeiter fit und gesund sind, können sie ihr volles Potenzial ausschöpfen. Das Unternehmen will seiner Verantwortung und Fürsorgepflicht gegenüber seinen Angestellten in vollem Maße gerecht werden und setzt daher auf systematische Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.

In den Jahren 2017 und 2018 waren alle wesentlichen Standorte von Interseroh nach ISO 9001 und BS OHSAS 18001 zertifiziert. In den einzelnen Gesellschaften und an allen Standorten sind Personen für die Aufrechterhaltung interner und rechtlicher Arbeitssicherheitsstandards verantwortlich. Dafür finden regelmäßige Sitzungen des Arbeitsschutzausschusses statt. Zusätzlich wird Interseroh hinsichtlich der arbeitsmedizinischen und -sicherheitstechnischen Betreuung, beispielsweise im Rahmen der Online-Gefährdungsbeurteilung, durch einen externen Dienstleister unterstützt. Im Falle eines Unfalls erfolgen in den lokalen Einheiten Ursachenanalysen. Auf dieser Basis leitet das jeweilige Führungsteam entsprechende Präventionsmaßnahmen ab und setzt diese um.

Um die Gesundheit aller Mitarbeiter zu fördern und Krankheiten vorzubeugen, entwickelt Interseroh das betriebliche Gesundheitsmanagement stetig weiter. Im Berichtszeitraum wurden die Führungskräfte aller Ebenen der Interseroh Tochterunternehmen sowie die Betreuer der Auszubildenden einmal jährlich zum Thema „Gesundes Führen“ und im betrieblichen Gesundheitsmanagement geschult. Darüber hinaus findet ein regelmäßiger Austausch unter den Ausbildern zum Thema Gesundheit statt. Ergänzend wurden flächendeckend und systematisch Krankenrückkehrgespräche insbesondere im gewerblich-technischen Bereich durchgeführt. Ziel ist es, mögliche Zusammenhänge der krankheitsbedingten Abwesenheit mit dem Arbeitsplatz frühzeitig zu erkennen und so eingreifen zu können.

Ergänzend bietet Interseroh seinen Mitarbeitern ein breites Angebot an Sportprogrammen, Gesundheitsberatung und -vorsorge. Im Berichtszeitraum wurde dafür die Partnerschaft mit der Techniker Krankenkasse deutlich ausgebaut und eine neue Kooperation mit dem Fitness-Treff Zündorf für das Angebot regelmäßiger Fitnesskurse eingegangen. Mit großem Erfolg findet seit 2016 jährlich mindestens ein Gesundheitstag am Standort Köln statt. Jeder Gesundheitstag steht unter einem besonderen Schwerpunktthema. 2017 stand das Thema „Bewegung“ im Fokus, 2018 ging es um Vorsorgeuntersuchungen und die Wahrnehmung mit allen Sinnen. Die geplante Befragung zur psychischen Gefährdung wurde zurückgestellt, das Thema wird im Tool zur Gefährdungsbeurteilung abgebildet.

403-2: Art und Rate der Verletzungen, Berufskrankheiten, Arbeitsausfalltage, Abwesenheit und Zahl der arbeitsbedingten Todesfälle

Die Arbeitsunfälle sind von 78 im Jahr 2017 auf 74 im Jahr 2018 gesunken. Entsprechend lag die Unfallhäufigkeitsrate pro Million Arbeitsstunden bei 25,0 (2017: 29,2). Sämtliche Unfälle haben sich in Deutschland ereignet. Weder 2017 noch 2018 kam es zu einem Todesfall. Die Art der Verletzung und die Schwere der Unfälle in Bezug auf die Anzahl der Ausfalltage werden nicht ausgewertet, ebenso wenig das Geschlecht der Verunfallten.

Aufgrund des hohen Beschäftigtenzuwachses sind auch die Abwesenheitstage von 26.725 (2017) auf 29.075 (2018) gestiegen. Die durchschnittlichen Abwesenheitstage pro Mitarbeiter sind jedoch von 16,9 (2017) auf 16,2 (2018) gesunken.

Unfälle und Abwesenheitstage1
  2016 2017 2018
Arbeitsunfälle2 75 78 74
Unfälle pro 1 Mio. Arbeitsstunden 3 27,0 29,2 25,0
Todesfälle 0 0 0
Abwesenheits­tage 27.265 26.725 29.075
Durchschnittliche Abwesenheits­tage pro Mitarbeiter 16,6 16,9 16,2

Externe Kontraktoren werden nicht erfasst.
Ausfall über 3 Tage und ohne Wegeunfälle, Basis sind Meldungen an die Berufsgenossenschaften.
1.800 Stunden pro Vollzeitmitarbeiter, 900 Stunden pro Teilzeitmitarbeiter.

403-3: Mitarbeiter mit einem hohen Auftreten von oder Risiko für Krankheiten, die mit ihrer beruflichen Tätigkeit in Verbindung stehen

Es gab in den Jahren 2016, 2017 und 2018 keine angezeigten und keine bestätigten Fälle von Berufskrankheiten.