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Nachhaltigkeitsreporting: Vertrauen durch Transparenz

In unserer Nachhaltigkeitsberichterstattung legen wir umfassend Rechenschaft über unsere sozialen und ökologischen Leistungen ab. Damit können sich Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten und andere Interessierte ein Bild darüber machen, welche Auswirkungen die Geschäftstätigkeit von Interseroh auf Gesellschaft und Umwelt hat.

Test

Einbindung von Stakeholdern

G4 - 24 Einbezogene Stakeholdergruppen

Ein Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie von Interseroh ist es, regelmäßig mit den Stakeholdern über verschiedene Nachhaltigkeitsthemen zu sprechen. Zum einen sieht Interseroh dies als seine Aufgabe, um die Entwicklung hin zu einer kreislaufgeführten Wirtschaft voranzutreiben. Zum anderen ist es der Anspruch des Unternehmens, stets neue, ressourcenschonende Lösungen für eine nachhaltige Zukunft zu entwickeln. Hierfür ist es unverzichtbar, die Bedürfnisse, Anforderungen und Interessen der wichtigsten Anspruchsgruppen zu kennen.

Dazu zählen insbesondere Kunden und potenzielle Kunden, Wissenschaft und Forschung, Lieferanten, Mitarbeiter sowie Experten aus dem Nachhaltigkeitsbereich.

G4 - 25 Ermittlung und Auswahl der Stakeholder

Zu den für Interseroh wichtigsten Stakeholdern zählen insbesondere Kunden und potenzielle Kunden, Wissenschaft und Forschung, Lieferanten, Mitarbeiter sowie Experten aus dem Nachhaltigkeitsbereich. Die Auswahl erfolgte im Rahmen der Erstellung der Interseroh Nachhaltigkeitsstrategie. Im Zuge der Schärfung der Wesentlichkeitsanalyse im Jahr 2014 wurde die Auswahl überprüft und bestätigt. 

G4 - 26 Ansatz für den Stakeholderdialog und Häufigkeit

Über verschiedene Interessengruppen und Verbände (siehe G4 - 16) gestaltet Interseroh die Diskussionen und Entwicklungen hin zu einer kreislaufgeführten Wirtschaft aktiv mit und tauscht sich darüber regelmäßig mit anderen Unternehmen, Lieferanten und Partnern der Kreislaufwirtschaft aus. Im Jahr 2016 richtete Interseroh in Polen erneut die Umweltkonferenz aus: Vertreter verschiedener Unternehmen diskutierten dort über die Entwicklung zur Circular Economy, Änderungen in der Gesetzgebung, Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Umweltverpflichtungen in Unternehmen sowie zu Themen wie der Nicht-Finanzberichterstattung.

Seinen Kunden bringt Interseroh die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft im Rahmen von Workshops näher. Gemeinsam werden dort Ideen erarbeitet, wie die Kunden selbst ihre Produkte und Materialien im Kreislauf führen können. Mit den Lieferanten steht Interseroh durch regelmäßige Audits im Dialog.

Mit seinen Mitarbeitern tauscht sich Interseroh unter anderem durch regelmäßige Dialogtage aus. Hier gibt das Unternehmen bedeutende strategische Entscheidungen bekannt. Zugleich können Mitarbeiter hier Themen platzieren. Zur Evaluierung spezifischer Maßnahmen wie zum Beispiel dem Gesundheitsangebot bei Interseroh werden Befragungen durchgeführt. Die für 2016 geplante Mitarbeiterbefragung wurde aufgrund geänderter Prioritäten zurückgestellt.

Im Herbst 2016 hat Interseroh erstmals einen Nachhaltigkeitsbeirat einberufen. Die sechs externen Beiratsmitglieder vereinen Nachhaltigkeitsexpertise aus Wissenschaft, Praxis und Zivilgesellschaft mit beruflichen Hintergründen aus den Bereichen Private Equity, Zertifizierung, Handel, Bau- und Kreislaufwirtschaft. Zweimal jährlich treffen sie sich mit Mitgliedern des Management Teams und dem Nachhaltigkeitsmanagement von Interseroh. Ziel ist es, sich zu Fragen der Kreislaufwirtschaft und dem Recycling allgemein auszutauschen, Impulse und Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie zu entwickeln und neue Themen im Nachhaltigkeitskontext zu identifizieren.

G4 - 27 Zentrale Anliegen der Stakeholder und Stellungnahme

Im Jahr 2016 konnte Interseroh insbesondere durch den neu eingesetzten Nachhaltigkeitsbeirat Anregungen für das eigene Handeln und die Nachhaltigkeitsstrategie ableiten. Die Experten schätzen die Glaubwürdigkeit von Interserohs Nachhaltigkeitsstrategie als sehr hoch ein, sehen aber noch deutliches Potenzial in der funktionalen Eignung der Strategie. Aufgrund dieser Einschätzung soll nun bis 2018 die Nachhaltigkeitsstrategie von Interseroh überarbeitet, Ziele, Maßnahmen und Kennzahlen konkretisiert und noch tiefer in die Geschäftsentwicklung eingebettet werden. Dies bedeutet eine deutlichere Verzahnung der Nachhaltigkeits- mit der Unternehmensstrategie, die Entwicklung neuer KPIs (Key Performance Indicators), um die Messbarkeit der Ziele zu verbessern, sowie die Ausarbeitung einer Klimastrategie auf Grundlage des Corporate Carbon Footprints, der erstmals für das Jahr 2015 berechnet wurde. Ergänzt werden diese strategischen Anpassungen durch kommunikative Maßnahmen.