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Organisationsprofil

102-1: Name der Organisation

Interseroh ist einer der führenden Umweltdienstleister rund um die Schließung von Produkt-, Material- und Logistikkreisläufen. Unter dem Leitgedanken „zero waste solutions“ berät das Unternehmen Kunden europaweit zum verantwortungsbewussten Umgang mit Wertstoffen. Damit hilft Interseroh ihnen, ihre eigene Nachhaltigkeitsleistung zu verbessern und Primärressourcen zu schonen. 

Interseroh ist neben ALBA eine der Marken unter dem Dach der ALBA Group. Die Führungsgesellschaft der Marke Interseroh firmiert seit 2018 unter der ALBA Services Holding GmbH. Stellvertretend für alle Gesellschaften der ALBA Services Holding GmbH sprechen wir von „Interseroh“.

102-2: Aktivitäten, Marken, Produkte und Dienstleistungen

Interseroh ist einer der führenden Anbieter von Dienstleistungen rund um die Schließung von Produkt-, Material- und Logistikkreisläufen. Bereits über 27 Jahre trägt das Unternehmen mit seinen Dienstleistungen dazu bei, Umweltbelastungen zu reduzieren und zugleich die Rohstoffversorgung der Wirtschaft zu sichern.

Für Kunden in ganz Europa entwickelt Interseroh individuelle und branchenspezifische Lösungen und hebt gemeinsam mit ihnen ökologische wie ökonomische Potenziale. Das Geschäftsmodell basiert dabei auf vier Säulen, die dem Ansatz einer ganzheitlichen, geschlossenen Kreislaufwirtschaft folgen:

ReDuce – Um Abfälle zu vermeiden, setzt Interseroh durchdachte Mehrwegsysteme und Pooling-Lösungen ein, die die Logistikprozesse der Kunden optimieren und zugleich Kosten reduzieren. Ein zentrales Angebot umfasst beispielsweise das von Interseroh aufgebaute Pooling-System für Mehrweg-Transportverpackungen im Obst- und Gemüsebereich, das jährlich den Verbrauch von 22.000 Tonnen Papier, Pappe und Karton einspart.

ReUse – Interseroh verlängert Produktlebenszyklen mithilfe hocheffizienter Systeme zur Rücknahme, Sortierung und Wiederverwendung von Wertstoffen: Beispielsweise beim IT-Refurbishment sammelt Interseroh Hardware aus Unternehmen ein, bereitet die Geräte wieder auf und vermarktet sie. Mit SIMPLi RETURN hat Interseroh ein neues Geschäftsmodell zum internationalen Recycling von Lithium-Ionen-Batterien aufgebaut. Unter der Marke ReUseMe vertreibt Interseroh recycelte Tonerkartuschen.

ReCycle – Wenn die Möglichkeiten der Abfallvermeidung und -reduktion ausgereizt sind, rückt das Recycling in den Fokus. Wichtige Anwendungsbereiche sind die Rücknahme und Verwertung von Verpackungen (Duales System Interseroh und Transportverpackungen). Über den neuen Online-Shop Lizenzero können auch kleine Händler und Hersteller eine Lizenz für ihre Verkaufs-, Versand- und Serviceverpackungen beziehen. Zudem versorgt Interseroh seine Kunden mit hochwertigen Recyclingrohstoffen wie dem Recompound Procyclen, der Primärrohstoffe in der Produktion vollständig und gleichwertig ersetzen kann.

ReThink – Für Kunden durchdenkt, hinterfragt und optimiert Interseroh Unternehmensprozesse im Sinne der Nachhaltigkeit – egal, ob es um das Abfallaufkommen, Stoffströme, logistische oder infrastrukturelle Abläufe geht. Als Lösung werden hier maßgeschneiderte Servicekonzepte erarbeitet. Ergänzend bietet Interseroh Facility-Dienstleistungen im kaufmännischen, technischen und infrastrukturellen Bereich an.

Insgesamt bietet Interseroh 26 Kerndienstleistungen und weitet sein Angebotsspektrum gemäß den Zielsetzungen seiner Nachhaltigkeitsstrategie laufend aus (siehe GRI 102-16: Werte, Richtlinien, Standards und Verhaltensnormen).

Weitere Informationen zu Interserohs Leistungen finden Sie unter www.interseroh.de/leistungen/

102-3: Hauptsitz der Organisation

Der Hauptsitz der ALBA Services Holding GmbH befindet sich in Berlin, Deutschland. Hauptverwaltungsstandort ist der Sitz der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH in Köln, Deutschland.

102-4: Betriebsstätten

Interseroh ist insgesamt mit 33 Standorten in acht europäischen Ländern vertreten. Dabei wird zwischen Verwaltungsstandorten, Vertriebsniederlassungen, Sortier- und Aufbereitungsanlagen, Waschdepots und Zählzentren unterschieden, die sich im Besitz von Interseroh befinden bzw. angemietet sind. Den größten Teil des Umsatzes mit 88,4 Prozent macht Interseroh in Deutschland, weitere strategisch wichtige Standorte befinden sich in Österreich, Polen, Italien, Slowenien und Kroatien.

2017 wurde die ITL logistics GmbH integriert mit einem Standort nahe München. Ebenfalls im Jahr 2017 eröffnete Interseroh einen Standort für IT-Refurbishment in Berlin. Seit 2019 betreibt Interseroh eine neue Sortieranlage für Leichtverpackungen in NRW (Aufgrund eines Brandschadens ist diese Sortieranlagen seit dem 24.04.19 außer Betrieb).

Weitere Informationen zu den Standorten von Interseroh finden Sie unter

www.interseroh.de/unternehmen/gesellschaften-standorte/

102-5: Eigentumsverhältnisse und Rechtsform

Neben der ALBA Group plc & Co. KG (40 Prozent) hält ein chinesischer Fonds eine Beteiligung in Höhe von 60 Prozent an Interseroh. Diese gemeinsame Beteiligung erfolgt über die ALBA Services Holding GmbH. 

Die Führungsverantwortung für diese Gesellschaft übernehmen beide Parteien gemeinsam unter der Leitung von Dr. Axel Schweitzer, Vorstandsvorsitzender der ALBA Group plc & Co. KG. Die Geschäftsführung der ALBA Services Holding GmbH haben Hans-Stefan Kalinowski, Dr. Timo Langemann und Markus Müller-Drexel inne.

102-6: Belieferte Märkte

Im Jahr 2018 erzielte Interseroh einen Umsatz von 739 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von 43 Prozent. Der Umsatz konnte insbesondere durch den gewachsenen Marktanteil im Bereich der dualen Systeme deutlich ausgebaut werden.

Der Großteil des Umsatzes wurde in Deutschland erwirtschaftet. 11,6 Prozent des Umsatzes erzielte das Unternehmen im Ausland.

102-7: Größe der Organisation

Interseroh ist mit 1.791 Mitarbeitern (2018) in acht Ländern tätig und unterhält 33 Standorte. 2018 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 739,2 Millionen Euro, das entspricht einer Steigerung von rund 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

300

Mitarbeiter

1

Länder

1

Standorte

400

Mio. Euro Umsatz

102-8: Informationen über Angestellte und andere Mitarbeiter

Zum 31. Dezember 2018 waren 1.791 Mitarbeiter bei Interseroh beschäftigt. Im Jahr 2018 stieg damit die Beschäftigtenzahl um 13,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr mit 1.583 Mitarbeitern an. Davon sind 91,7 Prozent (2017: 93,0 Prozent) in Deutschland angestellt. Da die Aussagekraft sehr gering wäre, wird die regionale Verteilung nicht nach Geschlecht aufgeschlüsselt.

Der Frauenanteil stieg geringfügig von 34,0 Prozent (2017) auf 34,2 Prozent (2018). Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten erhöhte sich im Berichtszeitraum auf 16,4 Prozent (2017: 12,7 Prozent). Dies ist insbesondere auf die zunehmenden Flexibilisierungswünsche der Mitarbeiter zurückzuführen, denen Interseroh wenn möglich auch nachkommt. Der Anteil von Mitarbeitern mit befristeten Verträgen stieg leicht von 12,4 Prozent im Jahr 2017 auf 12,6 Prozent im Jahr 2018. Die Anzahl der Leiharbeiter hat sich im Berichtszeitraum von 232 im Jahr 2017 auf 216 im Jahr 2018 verringert. Eine Aufteilung nach Geschlecht wird an dieser Stelle nicht vorgenommen. Freiberufliche Mitarbeiter beschäftigt Interseroh nur in geringem Maße.
 

Mitarbeiter 1 – aufgeteilt nach Arbeitsvertrag und Geschlecht
201620172018
Gesamt1.6461.5831.791
Frauen551538613
Männer1.0951.0451.178
Vollzeit1.4391.3821.498
Teilzeit207201293
Unbefristeter Vertrag1.4241.3871.566
Befristeter Vertrag222196225

1Basis: Köpfe, ohne Leiharbeitnehmer; Stand jeweils zum 31. Dezember des Jahres. Die Mitarbeiterzahl unterlag keinen starken Schwankungen.

102-9: Lieferkette

Als Systemdienstleister koordiniert Interseroh allein in Deutschland rund 1.900 externe Dienstleister und Lieferanten. Diese sind vor allem bei der vor- und nachgelagerten Logistik zur Sammlung und zum Transport sowie bei der Aufbereitung und Verarbeitung der Abfälle und Materialien im Einsatz. Dabei setzt der Umweltdienstleister auf langfristige, vertrauensvolle Kooperationen. 

Bei seinen Lieferanten im Rahmen von Entsorgungs- oder Logistikaufträgen achtet Interseroh auf ein sozial und ökologisch verantwortungsvolles Handeln. Das Unternehmen verfolgt damit das Ziel, Nachhaltigkeit entlang des gesamten Wertschöpfungsprozesses konsequent umzusetzen.

Hierfür entwickelte Interseroh einen Lieferantenkodex, auf den vor allem im Rahmen von Vertragsverhandlungen und Audits aufmerksam gemacht wird (siehe GRI 308: Umweltbewertung der Lieferanten, und GRI 414: Soziale Bewertung der Lieferanten).

Die Transparenz, die von den Lieferanten gefordert wird, lebt Interseroh auch selbst. Schon 2013 ist Interseroh der
SEDEX-Initiative (Supplier Ethical Data Exchange) beigetreten. SEDEX ist eine mitgliedschaftsbasierte Organisation für Unternehmen, die sich zu einer kontinuierlichen Verbesserung des ethischen Verhaltens in ihrer Lieferkette verpflichten.

102-10: Signifikante Änderungen in der Organisation und ihrer Lieferkette

Im Zuge des Eigentümerwechsels wurden alle Systeme systematisch von der ALBA Group getrennt. Dieser Carve-out wurde 2018 im Wesentlichen abgeschlossen.

Im Mai 2017 erwarb Interseroh das Unternehmen ITL logistics mit einem neuen Standort. Seit April 2018 hält Interseroh zudem 40 Prozent an REMEDIA TSR und konnte damit sein Geschäft in Italien wesentlich ausbauen. Gemeinsam mit der Saubermacher Dienstleistungs AG gründete die INTERSEROH Dienstleistungs GmbH im Juni 2018 das Joint Venture SIMPLi RETURN zur Rücknahme von Lithium-Ionen-Batterien.

In Bezug auf die Lieferketten haben sich im Berichtszeitraum keine signifikanten Änderungen ergeben.

102-11: Vorsorgeprinzip oder Vorsichtsmaßnahmen

Interseroh sieht sich in der Verantwortung, Risiken für Umwelt und Mitarbeiter konsequent zu vermeiden, ihnen aktiv vorzubeugen und in Notfällen vorbereitet zu sein, um Fehler schnellstmöglich zu beheben und Schäden zu minimieren. 

Integriertes Managementsystem

Diese Prinzipien werden im Rahmen des integrierten Managementsystems umgesetzt. Es umfasst alle Prozesse und Abläufe für Qualität, Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz und erfüllt die Vorgaben der internationalen Normen ISO 9001 (Qualitätsmanagement), ISO 14001 (Umweltmanagement), ISO 50001 (Energiemanagement), ISO 22000 (Lebensmittelsicherheit), BS OHSAS 18001 (Arbeitsschutzmanagement). Zudem entspricht es allen Anforderungen für die Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb (Efb). 

Im Jahr 2017 hat Interseroh seine Systeme auf die neue Norm im Umweltmanagement umgestellt, 2018 auf die neue Qualitätsmanagement-Norm. Die ISO-Normen zum Qualitäts-, Umwelt- und Gesundheitsmanagement haben 2018 das erste Überwachungsaudit erfolgreich absolviert. 

Risikofrüherkennungssystem

Zur weiteren Verbesserung des unternehmensweiten Risikofrüherkennungssystems führte Interseroh 2018 ein eigenes Tool ein. Der Prozess sowie die Berichtslinien sind in einer entsprechenden Richtlinie festgehalten, die derzeit erarbeitet wird. 

Umweltbewusstes Verhalten fördern

Ein zentraler Hebel im Rahmen des Vorsorgeansatzes ist die Förderung des umweltbewussten Verhaltens der Mitarbeiter.
Großer Wert wird dabei auf die umfassende Aufklärung über umweltrelevante Themen gelegt. Ziel ist es, die Mitarbeiter zu motivieren und zu befähigen, im beruflichen wie im privaten Umfeld einen Beitrag zu Umweltschutz und Ressourceneffizienz zu leisten. 

Dies geschieht vorrangig durch arbeitsplatzspezifische Unterweisungen, Fortbildungen sowie im Rahmen der internen Mitarbeiterkommunikation. Eine zentrale Rolle als Multiplikatoren nehmen dabei die Nachhaltigkeitsbotschafter ein: Sie tragen alle Informationen rund um Nachhaltigkeit in ihre Fachbereiche und führen Projekte zur Förderung umweltbewussten Verhaltens durch. Zudem sind die Grundsätze des täglichen Handelns im neuen Verhaltenskodex festgeschrieben. 

Im Rahmen des Umweltprogramms sind zudem alle Standorte verpflichtet, kontinuierlich an der Verbesserung ihrer Umweltleistungen zu arbeiten. Im Berichtszeitraum stand dabei übergreifend an allen Standorten das Thema Mobilität im Mittelpunkt. 

In den einzelnen Gesellschaften und an allen Standorten sind Personen benannt, die für die Aufrechterhaltung interner und rechtlicher Arbeitssicherheitsstandards verantwortlich sind. Bei allen Fragen der arbeitsmedizinischen und arbeitssicherheitstechnischen Betreuung, beispielsweise im Rahmen der Online-Gefährdungsbeurteilung, wird Interseroh durch externe Dienstleister unterstützt (siehe GRI 403: Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz).

102-12: Externe Initiativen

Seit 2013 hat sich Interseroh mit der regelmäßigen Unterzeichnung des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) öffentlich zu den Prinzipien des nachhaltigen Wirtschaftens bekannt. Damit gehörte es zu den ersten 70 Unternehmen, die diesem Aufruf der Bundesregierung gefolgt sind.

Als Partner des Zentrums für Nachhaltige Unternehmensführung  (ZNU) nimmt Interseroh regelmäßig an dessen Veranstaltungen teil und bringt seine Expertise zu Nachhaltigkeit, Recycling und Kreislaufwirtschaft ein. Das ZNU ist eine Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft. 50 Partnerunternehmen setzen sich dafür ein, Nachhaltigkeit greifbar, umsetzbar und glaubwürdig zu gestalten. Die vom ZNU dafür entwickelten Instrumente sind wissenschaftlich fundiert und praxisorientiert. 

Seit 2017 beteiligt sich Interseroh an der Initiative Weg in die <2°-Wirtschaft (2gradwirtschaft) Das Verbundprojekt der Stiftung 2° und des WWF Deutschland soll zeigen: Eine treibhausgasneutrale Wirtschaft ist machbar und eröffnet neue Chancen. Die teilnehmenden Unternehmen aus den Sektoren Gebäude, Verkehr und industrielle Produktion arbeiten gemeinsam an konkreten, unternehmens- und branchenübergreifenden Projektideen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen. Sie sind davon überzeugt: Die Erderwärmung auf deutlich unter 2° Celsius zu begrenzen, wird nur mit der Wirtschaft möglich sein.

Zudem ist Interseroh seit Ende 2017 am Dialogforum Wirtschaft macht Klimaschutz (WmK) beteiligt, einer Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Ziel ist es, die deutsche Wirtschaft zum Zweck des Klimaschutzes breit zu vernetzen und konkrete Klimaschutzmaßnahmen in Unternehmen anzustoßen. Interseroh begleitet die Arbeitsgruppe Circular Economy.

Seit dem Jahr 2019 ist Interseroh Mitgliedsunternehmen der Circular Economy Initiative Deutschland, einer Kooperation zwischen acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, SYSTEMIQ und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Ziel der Initiative ist die Entwicklung einer Circular-Economy-Roadmap für Deutschland. Sie soll ein Zielbild für zirkulare Wertschöpfung in Deutschland sowie langfristige Ziele zur Ressourcenproduktivität beinhalten.

102-13: Mitgliedschaft in Verbänden

Interseroh möchte als Intermediär für eine nachhaltige Entwicklung wirken und die Diskussionen aktiv mitgestalten.
Aus diesem Grund engagiert sich der Umweltdienstleister in ausgewählten Verbänden und Interessengruppen. 

Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V. (BDE e.V.)  ist der Branchenverband der Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft und stellt für Interseroh mit Abstand den wichtigsten Verband dar. 30 Mitarbeiter der ALBA Group, darunter auch neun Interseroh Mitarbeiter, sind in verschiedensten Arbeitskreisen unter anderem zu den Themen Elektrorecycling und Gefahrgut vertreten.

Zudem unterstützt Interseroh den BHB – Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. aktiv durch Sponsoring und Vorträge. Gesucht und vermittelt werden dabei neue Ansätze für die Baubranche (zum Beispiel Recyclingkunststoff, Mehrweg-Pooling für die Baustoffpalette).

Seit 2016 ist Interseroh Mitglied des Deutschen Verpackungsinstituts e.V. (dvi). Die Organisation fördert den Wissenstransfer und den Dialog zwischen Unternehmen, Institutionen und Partnern der Branche. Das dvi veranstaltet dazu Tagungen und Kongresse. Interseroh bringt hier insbesondere seine Expertise zum Thema recyclingoptimierte Verpackung ein, zum Beispiel mit einem Vortrag über Optimierungsmöglichkeiten in einem Arbeitskreis.

Interseroh engagiert sich seit 2017 zudem aktiv als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. Der Verband will ein stärkeres Bewusstsein für eine nachhaltige Bauweise schaffen und diese gezielt fördern. 

Die INTERSEROH Dienstleistungs GmbH ist Mitglied des Vereins United Against Waste e.V. (united-against-waste). Ziel ist, die jeweiligen Fachkenntnisse gemeinsam zu einer noch vielfältigeren Abfalloptimierung in Verpflegungseinrichtungen einzusetzen. 

Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH, ist als Vorsitzender des Gemeinschaftsausschusses Umweltschutz der IHK Bonn/Rhein-Sieg und der IHK zu Köln eingesetzt. Des Weiteren engagiert sich Interseroh unter anderem im Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e.V. (VDBUM) und ist Solution Provider der GS1 Germany (GS1) im Bereich Pfand und Pooling. Zudem ist Interseroh Partner und Förderer des Markenverbands e.V. (Markenverband), der sich für die Interessenvertretung der Markenwirtschaft in Deutschland einsetzt.