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  • Nachhaltigkeit 2017

    Rohstoffe im Kreislauf führen, um Verschwendung zu vermeiden. Wie das gelingen kann, zeigt das aktuelle Interseroh-Nachhaltigkeitsmagazin.

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Für eine nachhaltige Ressourcennutzung

Unser Geschäftsmodell beruht auf der Überzeugung, dass wir Ressourcen schonen und Verschwendung vermeiden müssen. Mit unserer Mission „zero waste solutions“ wollen wir dafür sorgen, den steigenden Ressourcenbedarf einer wachsenden Weltbevölkerung nachhaltig zu sichern und wertvolle Rohstoffe zu bewahren. Dafür richten wir auch unsere internen Prozesse konsequent auf Nachhaltigkeit aus.

Umweltschutz beginnt im eigenen Unternehmen

Unter „zero waste solutions“ verstehen wir auch, Verschwendungen zu vermeiden – vom unverhältnismäßigen Verbrauch von materiellen Ressourcen bis hin zur ineffizienten Nutzung von Zeit, Fähigkeiten und finanziellen Mitteln. Dass wir unsere Prozesse im Unternehmen so ressourcenschonend und effizient wie möglich gestalten, ist da nur konsequent.

Unser Corporate Carbon Footprint: 104.000 Tonnen CO2

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Auch Interseroh will einen Beitrag leisten, um ihm entgegenzuwirken. Als Basis dafür haben wir erstmals für 2015 alle Treibhausgasemissionen entlang unserer Wertschöpfungskette nach dem Corporate Standard des Greenhouse Gas Protocol berechnet: Rund 104.000 Tonnen CO2 entstanden 2015 direkt an unseren Standorten (Scope 1), als indirekte Emissionen beispielsweise durch Strom (Scope 2) sowie als weitere indirekte Emissionen (Scope 3). Die Berechnungen zeigten auch: Der größte Teil unseres Corporate Carbon Footprints steckt in den vor- und nachgelagerten beauftragten Dienstleistungen. Vor allem beim Transport der Materialien gibt es Potenzial, um CO2 einzusparen.

Klimastrategie beschlossen: 50 Prozent weniger Standortemissionen bis 2025

Schon heute sparen unsere Kunden durch unsere Dienstleistungen Treibhausgasemissionen und Ressourcen ein. Aber auch bei unseren Geschäftstätigkeiten entstehen CO2-Emissionen. Unser Ziel ist es, Standortemissionen einzusparen und so unseren Beitrag zu dem 2015 auf der UN-Klimakonferenz beschlossenen Klimaziel – die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen – zu leisten. Dafür gestalten wir die eigenen Prozesse und Tätigkeiten möglichst ressourcensparend und effizient. Basierend auf der Berechnung unseres Corporate Carbon Footprints haben wir unsere Klimastrategie und konkrete Ziele formuliert:

  • Bis 2025 reduzieren wir unsere Standortemissionen (Scope 1 und 2) um 50 Prozent.
  • Mit Blick auf unsere Logistik suchen wir kontinuierlich nach Optimierungspotenzialen und arbeiten an einem Ziel zur Reduktion der dadurch bedingten Emissionen.
  • In Zukunft möchten wir mit unseren Dienstleistungen einen noch größeren Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und Emissionsreduktion leisten. Auch für diesen Bereich werden wir uns im Laufe des Jahres 2017 ein quantifizierbares Ziel setzen.

Effiziente Anlagen sparen Strom

Rund 3.300 MWh konnten wir 2016 durch verschiedene Maßnahmen zur Energieeffizienz einsparen. Die Optimierungen in den Sortieranlagen waren besonders erfolgreich: An den Standorten Berlin, Braunschweig und Walldürn haben wir unter anderem eine Kompressorsteuerung zum effizienteren Einsatz von Druckluft sowie frequenzgesteuerte Windsichter eingebaut, in Braunschweig eine frequenzgesteuerte Ballenpresse und effizientere Pumpen. Allein an diesen Standorten konnten wir so rund 400 MWh einsparen.

Firmeneigene Carsharing-Plattform ausgeweitet

Auch die Interseroh-Auszubildenden engagieren sich für Energieeffizienz und Klimaschutz. Im Rahmen eines Projekts der IHK Köln entwickelten sie 2015 die Idee einer firmenweiten Carsharing-Plattform und setzten diese am Standort Köln um. Schnell wurde die Idee gelebter Firmenalltag und wegen des großen Erfolgs im letzten Jahr auch auf weitere Standorte ausgeweitet. Die IHK zeichnete sie zudem als eines der besten Projekte bundesweit aus.

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Ansprechpartner für den Bereich:
Stephanie Thiele

Nachhaltigkeitsmanagerin

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Sybilla Merian

Nachhaltigkeitsmanagerin