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Nachhaltige Unternehmensführung

Für Interseroh steht Nachhaltigkeit im Fokus der Unternehmensstrategie. Deshalb übernehmen wir Verantwortung in allen unternehmerischen Bereichen – für unsere Kunden und Mitarbeiter ebenso wie für die Gesellschaft und die Umwelt. Entsprechend klar formulieren wir unsere Nachhaltigkeitsstrategie und lassen uns jährlich an unseren Zielen messen.

  • Deutscher
    Nachhaltigkeitspreis

    Interseroh gehört zu den TOP 3 im Wettbewerb um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2020 in der Sonderkategorie Digitalisierung.

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Interseroh Nachhaltigkeitsstrategie

In unserem Film zeigen wir Ihnen, was Nachhaltigkeit für uns bedeutet, wie wir uns strategisch ausrichten und was wir in Zukunft noch erreichen wollen:

Unsere Nachhaltigkeitsstrategie
zero waste solutions

no waste of ideas

no waste of resources

zero waste solutions

Oval-bg-04

Gelingende Transformationsprozesse leben von Innovationen. Wir testen jede Idee, die uns geschlossenen Kreisläufen näherbringt – auch auf die Gefahr hin, zu scheitern. Nur so können die disruptiven Veränderungen entstehen, die unser lineares Wirtschaftssystem braucht.

Wir unterstützen unsere Kunden dabei, ihre nachhaltigen Praktiken zu professionalisieren und Nachhaltigkeit in ihre Berichtsprozesse zu integrieren. Dafür schöpfen wir die Digitali­sierungspotenziale unserer Dienstleistungen vollständig aus.

Um die Lebensdauer von Produkten zu verlängern, erschließen wir neue Märkte und bauen die dafür entwickelten Geschäfts­modelle so aus, dass wir mit ihnen ein jährliches Umsatzwachstum von mindestens 20 Prozent realisieren.

Damit Industrie und Handel Ressourcen effizienter als bisher verwenden können, entwickeln wir gemein­sam mit unseren Kunden neue Design-for- Recycling-Ansätze.

Nur der Einsatz von Ressourcen, der keinerlei Verschwendung zulässt, ist aus unserer Sicht zukunftsfähig. Deswegen suchen wir täglich nach neuen Möglichkeiten, Kreisläufe zu schließen.

Um den Planeten langfristig von Plastik­müll zu befreien, erschließen wir jährlich neue Upcycling-Lösungen für Kunst­stoffe. Ferner steigern wir die Qualität und Mengen an Sekundär­rohstoffen, die wir aus Kunststoffabfällen erzeugen und der Industrie zur Weiterverarbeitung anbieten.

Um die Klimaerwärmung auf unter 2 Grad zu begrenzen, muss der globale Ressourcen­verbrauch vom Wirtschafts­wachstum entkoppelt werden. Dafür schließen wir neue Wertstoff- und Logistik­kreisläufe, mit denen wir jährlich mindestens 5 Mio. Tonnen Rohstoffe bzw. 800.000 Tonnen CO2 einsparen wollen.

Um die Pro-Kopf-Umweltauswirkungen durch das Abfall­aufkommen insbesondere in Städten signifikant zu reduzieren, setzen wir uns ganz­heitlich für Abfall­vermeidung und eine deutliche Erhöhung stofflicher Verwertungsquoten ein.

Unsere Mitarbeiter und ihre Fähigkeiten sind der Kern unserer Kompetenz als Umweltdienstleister. Um sie jeden Tag für unsere Kunden optimal wirken zu lassen, ist ein konsequentes Engagement für ihre Gesundheit, Motivation und Weiterentwicklung erforderlich.

Wir wollen die physische und psychische Gesundheit unserer Mitarbeiter fördern und unsere Kranken-, Unfall- und Fluktuationsquote unter den Branchen­durchschnitt senken. Dafür schaffen wir ein sicheres, werte­orientiertes, innovatives und entwicklungs­förderndes Arbeitsumfeld.

Wir wollen, dass die vollständige und effektive Partizipation aller – unabhängig von Alter, Geschlecht, Her­kunft, Religion oder gesellschaftlichem Status – auf allen Entscheidungsebenen Realität wird. Deshalb sorgen wir in unserem Unternehmen für die größtmögliche Chancen­gleichheit aller (potenziellen) Mitarbeiter.

Die Entwicklung einer umfassenden Kreislaufwirtschaft verlangt, dass wir unsere Erfahrungen und Kenntnisse teilen – nicht nur mit unseren Kunden, sondern in allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft. Nur so können wir die ökologischen wie ökonomischen Vorteile eines effizienten Kreislaufmanagements adäquat vermitteln.

Wir sehen es als unsere Aufgabe, nachhaltige Lebensstile und Konsum­gewohnheiten zu fördern. Als Intermediär sorgen wir deshalb dafür, dass in Bildung, Politik, Wirtschaft und der Gesellschaft Wissen über die Kreislauf­wirtschaft aufgebaut wird.

Wir wollen branchen­übergreifende Ansätze und Standards für kreislaufwirtschaftliche Lösungen entwickeln und (international) skalieren. Dafür arbeiten wir eng mit unseren Partnern, Stakeholdern, Lieferanten und Kunden zusammen.

Zugleich schaffen wir für unsere Mitarbeiter Freiräume, sich an entsprechenden Initiativen zur Ent­wicklung kreis­laufwirtschaftlicher Lösungen zu beteiligen.

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no waste of talent

no waste of knowledge

Globale Zielsetzung lokal verankern: Unser Weg zur Strategie

Wir wollen einen konkreten Beitrag zu den globalen Herausforderungen der Nachhaltigkeit leisten. Deshalb haben wir unsere Nachhaltigkeitsstrategie stark an den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen ausgerichtet. Mithilfe einer Wesentlichkeitsanalyse haben wir jene Themen und Ziele identifiziert, zu denen wir den größten Beitrag leisten können – und die unsere Stakeholder als besonders relevant erachten. Bei der Priorisierung und Konkretisierung unseres Wertbeitrags unterstützte uns der Interseroh-Nachhaltigkeitsbeirat. Ihm gehören Experten aus Industrie, Handel, Wissenschaft und Zivilgesellschaft an. Aus diesem Prozess sind vier Handlungsfelder entstanden, die unsere strategischen Schwerpunkte widerspiegeln und mit konkreten Stoßrichtungen untermauert sind.

Mit dem Nachhaltigkeitsprogramm ordnen wir den strategischen Stoßrichtungen spezifische Zielstellungen zu. Unsere Maßnahmen und Fortschritte sowie den Status der Ziele machen wir jährlich transparent.

Vier strategische Säulen zum Erfolg

Das Geschäftsmodell von Interseroh beruht auf vier Bereichen: ReDuce, ReUse, ReCycle und ReThink. Sie alle zielen auf eine ganzheitliche, geschlossene Kreislaufwirtschaft ab und tragen zu unserer Mission „zero waste solutions“ bei.

115751

115.751 Tonnen CO2 beträgt Interserohs Corporate Carbon Footprint. Interseroh hat ihn für 2017 neu berechnet und damit alle Emissionen entlang des Wertschöpfungsprozesses transparent gemacht. Der größte Anteil liegt im Transport mit 60.386 Tonnen CO22.

Rund 5.8

5,8 Millionen Tonnen eingesparte Primärressourcen. Allein im Jahr 2017 trugen die Recyclingaktivitäten von Interseroh dazu bei, rund 5,8 Millionen Tonnen Primärressourcen einzusparen.

834129

834.129 Tonnen vermiedene Treibhausgase. Mit der Einsparung von 5,8 Mio. Tonnen Primärressourcen konnten knapp 834.129 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden.

+ 900

+900 Tonnen CO2. Im Jahr 2018 lagen Interserohs standortbezogene Treibhausgasemissionen inklusive Dienstreisen bei 29.449 Tonnen CO2 und damit 900 Tonnen über dem Vorjahr. Das entspricht einem Anstieg von rund 3,0 Prozent, der in erster Linie auf die Ausweitung des Geschäfts zurückzuführen ist.

25

Über 25 Jahre in der Kreislaufwirtschaft. 2016 feierte Interseroh sein 25-jähriges Jubiläum. Seit seinem Bestehen konnte Interseroh allein im Bereich Verpackungen mehr als 15 Millionen Tonnen Material wieder in den Rohstoffkreislauf zurückführen.

33

33 Standorte. Aktuell ist Interseroh mit 33 Standorten in acht Ländern vertreten – darunter seit 2016 auch ein neues Kompetenzzentrum für Recycling-Kunststoffe im slowenischen Maribor und seit 2017 ein Standort nahe Berlin für IT-Refurbishment.

739

739 Millionen Euro Umsatz. 2018 stieg der Umsatz von Interseroh um 43 Prozent. Der Gewinn ging zurück auf 6,7 Millionen Euro (2017: 20,7 Millionen Euro).

1791

1.791 Mitarbeiter. 2018 ist die Anzahl der Interseroh Mitarbeiter um 13,1 Prozent auf 1.791 gestiegen (2017: 1.583). Die Zahl der Auszubildenden und BA-Studenten lag 2018 bei 33.

25

25 Prozent Frauen in Führungspositionen. Im Jahr 2018 waren in den ersten drei Führungsebenen 25,4 Prozent (2017: 19,5 Prozent) der Stellen bei Interseroh mit Frauen besetzt.

Unsere Expertinnen für den Bereich

Nachhaltigkeit

Sybilla Merian
Sybilla Merian

Nachhaltigkeitsmanagerin

Stephanie Thiele
Stephanie Thiele

Nachhaltigkeitsmanagerin

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