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EU-Chemikalienverordnung REACH: Mit uns sind Sie sicher

In Sachen EU-Chemikalienverordnung REACH bieten wir unseren Kunden eine Full-Service-Leistung – von Betroffenheitsanalysen bis zur operativen Umsetzung von rechtlichen Pflichten. 

Individueller Service

Erfüllen Sie bereits sämtliche Vorgaben der EU-Chemikalienverordnung REACH? Wir bieten Ihnen umfassende Unterstützung an. Zu den Services, die wir gemeinsam mit unserem etablierten Partner Dr. Knoell Consult anbieten, zählen: 

  • REACH-Schulungen: Wir vermitteln wichtiges Basiswissen zur REACH-Verordnung – vor allem für nachgeschaltete Anwender, also Unternehmen, die bei ihrer industriellen oder gewerblichen Tätigkeit Chemikalien handhaben.
  • REACH-Betroffenheitsanalyse: Wir ermitteln Ihre Verpflichtungen gemäß der REACH-Verordnung, beispielsweise Melde-, Auskunfts- und Registrierungspflichten. Zudem erarbeiten wir Vorschläge, wie Sie die Vorgaben umsetzen können. REACH Lösungspaket
  • REACH-Lösungsmodule: Wenn sich auf Basis der Betroffenheitsanalyse Handlungsbedarf ergibt, unterstützen wir Sie, die erforderlichen Maßnahmen umzusetzen. Je nach Bedarf können Sie einzelne Leistungen oder alle Lösungsmodule nutzen.
  • REACH-Jahresservice: Auf Wunsch begleiten wir Sie über das ganze Jahr und informieren Sie, falls es rechtliche Änderungen oder neue Stoffe auf der so genannten Kandidatenliste der REACH-Verordnung gibt. So bleiben Sie stets auf dem neuesten Stand. 

Auf einen Blick: Was ist REACH

Die EU-Verordnung REACH ist im Jahr 2007 zum Schutz von Mensch und Umwelt in Kraft getreten. Die Abkürzung REACH steht für Registration, Evaluation, Authorisation of Chemicals, also die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe. 

Auf Basis der Verordnung sind Hersteller, Importeure und nachgeschaltete Anwender dafür verantwortlich, dass sie Chemikalien, die sie produzieren, in Verkehr bringen oder mit ihnen umgehen, sicher verwenden.

  • Mehr erfahren

    Die Unternehmen müssen das Gefährdungspotenzial identifizieren und nachweislich beherrschen – über die gesamte Lieferkette von der Produktion bis zur Entsorgung der Stoffe. Zudem besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Pflicht, Chemikalien bis zum 31. Mai 2018 zu registrieren. REACH gilt für sämtliche chemischen Stoffe und Unternehmen aller Branchen. Bei Verstößen gegen die Verordnung drohen schwerwiegende Sanktionen, wie beispielsweise Verbote einzelner Stoffe, die Produktrückrufe und Vertriebsverbote zur Folge haben können. 

Branchen-Check: Prüfen Sie Ihren Handlungsbedarf

Alle Unternehmen stehen in der Pflicht zu prüfen, ob sie Produkte mit gefährlichen Substanzen herstellen, importieren oder einsetzen. Die meisten Betriebe verwenden Chemikalien, manchmal sogar, ohne es zu wissen.

Die REACH-Verordnung betrifft deshalb alle Branchen und gilt für sämtliche Chemikalien: sowohl jene, die bei industriellen Verfahren verwendet werden, als auch chemische Stoffe in Produkten des Alltags. Das Spektrum reicht von Verpackungsmaterialien über Farben bis hin zu Schuhen und Kleidung, Möbeln und Elektrogeräten. 

  • Mehr erfahren

    Bau

    Bauprodukte können Substances of Very High Concern (SVHC) enthalten, also besonders besorgniserregende Stoffe. Dazu gehören beispielsweise Flammschutzmittel in Dämmstoffen, schwermetallhaltige Pigmente oder auch Weichmacher in PVC-Kunststoffen, Farben, Lacken, Kleb- und Dichtstoffen. 

    Möbel

    Die Möbelindustrie verwendet häufig Kunststoffteile oder Beschichtungen mit Chemikalien, beispielsweise in Laminierungen von Möbeln oder in beschichtetem Gewebe für Vorhänge, Jalousien, Polstermöbel, Kunstleder und Wasserbetten. 

    Heimtier- und Gartenbedarf

    In vielen Gartengeräten können Weichmacher enthalten sein, beispielsweise in Schläuchen, Gartentischdecken, Gartenhandschuhen oder Gummistiefeln. 

    Schuhe/Textilien

    In Outdoor-Kleidung und Schuhen kommen oft verschiedene Chemikalien zum Einsatz, die dafür sorgen, dass die Produkte wasserdicht, atmungsaktiv und schmutzabweisend sind. 

    Bürobedarf

    Viele Produkte für Büro und Schule weisen chemische Substanzen auf – von Duftstoffen in Fasermalstiften bis zu Weichmachern in Umschlägen, Korrekturflüssigkeiten oder Druckerpatronen. 

    Sanitär, Heizung, Klima

    Komponenten wie Rohre und Abdichtungsmaterialien sowie Beschichtungen enthalten oft gefährliche chemische Stoffe. 

    Elektronik

    In Elektronikgeräten sind häufig Teile verbaut, die unter die REACH-Verordnung fallen, beispielsweise in Leitungen, Kabeln, Röhren und Beschichtungen der Geräte. 

Diese Kunden vertrauen Interseroh

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Ansprechpartner für den Bereich:
Frank Kurrat

Head of Sales

Häufige Fragen unserer Kunden

  • Was bedeutet REACH?

    REACH ist eine Verordnung der Europäischen Union und steht für „Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe" (Registration, Evaluation, Authorisation of Chemicals). Sie ist am 1. Juni 2007 in Kraft getreten und dient dem Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt vor Risiken, die durch Chemikalien entstehen können. 

  • Wie funktioniert REACH?

    Zur Erfüllung der Chemikalienverordnung müssen die Unternehmen die Risiken, die mit den von ihnen in der EU hergestellten und in Verkehr gebrachten Stoffen verbunden sind, identifizieren und beherrschen. REACH schreibt Verfahren fest zum Sammeln und Beurteilen von Informationen über die Eigenschaften und schädlichen Wirkungen von Stoffen. Die Beweislast liegt bei den Unternehmen. Die Betriebe müssen ihre Stoffe registrieren und dabei mit anderen Unternehmen, die den gleichen Stoff registrieren, zusammenarbeiten.

    Die ECHA (EUROPEAN CHEMICALS AGENCY) nimmt die einzelnen Registrierungen entgegen und bewertet sie hinsichtlich ihrer Konformität. Die Behörden und die wissenschaftlichen Ausschüsse der ECHA beurteilen, ob die Risiken von Stoffen beherrscht werden können. Unter REACH besteht für die Behörden die Möglichkeit, gefährliche Stoffe entweder in ihrer Verwendung zu beschränken oder ganz zu verbieten. 

  • Welche chemischen Stoffe müssen bis wann registriert werden?

    Es müssen alle chemischen Stoffe als solche oder in Mischungen, die in Mengen von mehr als einer Tonne pro Jahr verwendet bzw. importiert werden, vom Hersteller/Importeur spätestens zum 31.05.2018 registriert werden. Diese Frist gilt nicht für Stoffe, die sich bisher nicht im europäischen Wirtschaftsgebiet befinden (Neustoffe). Diese müssen sofort, d. h. vor der Herstellung oder vor Import registriert werden. 

  • Was passiert bei einem Verstoß gegen REACH?

    Wenn die Risiken gefährlicher Stoffe nicht beherrscht werden können, können Behörden die Herstellung, Vermarktung oder Verwendung eines Stoffes verbieten oder auch beschließen, eine Verwendung zu beschränken oder die Stoffe einer vorangehenden Zulassung zu unterwerfen. Auf lange Sicht sollten die gefährlichsten Stoffe durch weniger gefährliche ersetzt werden. Die Behörden, die für den Vollzug der EU-Chemikalienverordnung zuständig sind, wollen ab 2016 verstärkt ein Augenmerk auf den Internethandel legen und ab 2017 das Thema Stoffe in Erzeugnissen genauer beachten.

    Quelle: offizielle Website ECHA (EUROPEAN CHEMICALS AGENCY): 
    echa.europa.eu/de/regulations/reach/understanding-reach

  • Welche Konsequenzen hat ein Verstoß gegen REACH für Unternehmen in der Praxis?

    Möglich sind Geldbußen. Zudem drohen Imageschäden durch Enthüllungen von Nichtregierungs-Organisationen (NGOs), Haftungen und Rückrufaktionen. Ebenfalls kann es zu einem Ausfall von Lieferanten oder deren Produkten kommen, wenn die Stoffe nicht registriert sind. Hinzu kommen hohe Umstellungskosten bei Materialsubstitutionen. Im Extremfall kann die Nichteinhaltung der REACH-Verordnung zu einer existenziellen Geschäftsbedrohung führen, wenn die Verwendung von Stoffen verboten wird, die für einen Produktionsprozess unersetzlich sind.

  • Warum sind die meisten Unternehmen von REACH betroffen?

    Im Prinzip gilt REACH für alle chemischen Stoffe, also nicht nur für jene, die bei industriellen Verfahren verwendet werden, sondern auch für jene in unserem täglichen Leben, beispielsweise in Reinigungsprodukten und Farben sowie in Erzeugnissen wie Kleidung, Möbeln und Elektrogeräten. REACH betrifft vielfältige Unternehmen in vielen Sektoren, auch solche, von denen man zunächst nicht annimmt, dass sie mit chemischen Stoffen zu tun haben. Grundsätzlich können Sie als Unternehmen gemäß REACH eine der folgenden Rollen einnehmen:

    Hersteller: Wenn Sie Chemikalien herstellen, entweder um sie selbst zu verwenden oder um andere Unternehmen zu beliefern (auch für den Export).

    Importeur: Wenn Sie etwas außerhalb der EU/des EWR kaufen. Es kann sich dabei um einzelne Chemikalien, Gemische zum Weiterverkauf oder um fertige Produkte wie Kleider, Möbel oder Kunststoffwaren handeln.

    Nachgeschaltete Anwender: Wenn Sie im Rahmen Ihrer industriellen oder gewerblichen Tätigkeit chemische Stoffe handhaben. Die meisten Unternehmen verwenden Chemikalien, manchmal sogar, ohne sich dessen bewusst zu sein. Beispielsweise haben Sie auch als Händler Verpflichtungen – von der REACH-Nachweisführung entlang der gesamten Lieferkette bis zu Verbraucherauskünften. 

  • Was besagt die Auskunftspflicht gegenüber Endverbrauchern?

    Verbraucher haben nach Artikel 33 der REACH-Verordnung ein Auskunftsrecht über die Verwendung, Auswirkung und richtige Handhabung von besonders besorgniserregenden Substanzen in Konsumgütern. Die Anfrage kann an den Lieferanten oder Verkäufer des Produktes gerichtet werden und muss binnen 45 Tagen kostenlos beantwortet werden. Die Auskunftspflicht gilt für alle Produkte, u. a. Haushaltswaren, Textilien, Schuhe, Sportartikel, Möbel, Heimwerkerbedarf, Elektro-/Elektronikgeräte, Spielzeug, Fahrzeuge, Verpackungen u. v. m.

    Das Auskunftsrecht gilt unabhängig von einem Kauf. Dazu stellt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) – unterstützt durch das Umweltbundesamt – ein Online-Formular zur Verfügung. Hier wird einfach die Nummer unter dem Strichcode des Produktes angegeben und das Formular direkt an den Hersteller oder Händler gesendet. Die zuständigen Länderbehörden überwachen die Erfüllung der Auskunftspflicht und gehen Verstößen nach.

    Quelle: offizielle Website ECHA (EUROPEAN CHEMICALS AGENCY): 
    echa.europa.eu/de/regulations/reach/understanding-reach