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Weihnachten, das Fest der Liebe – und der elektronischen Neugeräte?

Alte Hardware muss neuer weichen. Ein klarer Fall für die Wiederaufbereitung!

Weihnachten steht vor der Türe. Das Fest der Liebe, der Besinnlichkeit, aber auch der Geschenke. In keiner anderen Zeit des Jahres wird so viel gekauft und konsumiert wie jetzt. Auch Elektrogeräte stehen oben auf der Geschenkeliste: Smartphones, Notebooks oder Bluetooth-Lautsprecher landen gerne unterm Baum.

Bedingt durch beschleunigte Innovationszyklen für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik verkürzt sich die Nutzungsdauer der Geräte. Neue Modelle verdrängen alte, obwohl diese oftmals noch voll funktionsfähig sind. Sie werden aussortiert, um Platz zu schaffen und landen im Keller oder gar in der Tonne. Dem Global E-Waste Monitor 2017 der Universität der Vereinten Nationen (UN) zufolge nimmt der weltweite Elektroschrott unvorstellbare Ausmaße an: 44,7 Mio. Tonnen Elektromüll wurden 2016 weltweit vergraben, verbrannt oder landeten schlichtweg auf dem Müll. Davon machen vor allem Kleingeräte mit 17 Mio. Tonnen über ein Drittel der Gesamtmenge aus. Tendenz steigend.

Elektroschrott stellt nicht nur eine Gefahr für die Gesundheit der Menschen und für die Umwelt dar, sondern besitzt gleichzeitig Unmengen an brachliegenden Rohstoffen. Wertvolle Ressourcen wie Gold, Kupfer, Platin oder Palladium sind in den Geräten enthalten. Der Global E-Waste Monitor 2017 schätzt den Gesamtwert der entsorgten Rohstoffe auf 55 Mrd. US-Dollar. Dank Recycling können Wertstoffe möglichst umfassend rückgewonnen werden. Bislang werden aber nur 20 Prozent des Elektroschrotts gesammelt und korrekt recycelt. Hinzu kommt, dass viele der aussortierten Elektrogeräte noch gebrauchsfähig sind. Damit dieses vorhandene Potenzial nicht verloren geht, bietet Interseroh das sogenannte IT-Refurbishment an.: Hardware wie PCs und Notebooks werden für eine erneute Nutzung und Wiedervermarktung aufbereitet.

Das Fraunhofer-Institut UMSICHT hat wissenschaftlich belegt, dass dank Refurbishment das Klima sowie natürliche Ressourcen geschont werden: Die Aufbereitung eines einzigen Notebooks spart 181 kg Primärressourcen und verringert gleichzeitig den Emissionsausstoß von 154 kg CO2. Das entspricht in etwa 1.100 gefahrenen Kilometern, also einer Hin- und Rückfahrt von München nach Berlin.

Als Kreislaufmodell ist Refurbishment dem Recycling vorgelagert und somit noch stärker auf die Vermeidung von Abfällen und der Schonung von wertvollen Ressourcen ausgerichtet. Lesen Sie dazu mehr unter https://www.interseroh.de/nachhaltigkeit/studien-und-zertifikate/

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